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Das Spielvergnügen dominiert am E-Dart-Turnier in Dielsdorf

In England ist Dartein Volks- und Spitzensport, der auch in der Schweizpopulärer wird. An den Zürcher Meisterschaften im Electronic Dart in Dielsdorf kämpften rund 100 Teilnehmer um Titel, Pokale und Preisgeld.

Teamwork auch im Dartsport: Stephanie Battaglia (links) zählt zu den besten Dartspielerinnen der Schweiz und bestritt mit Roland Meier aus Kloten (rechts) an den Zürcher Meisterschaften im Electronic Dart in Dielsdorf das Mix-Doppel.
Teamwork auch im Dartsport: Stephanie Battaglia (links) zählt zu den besten Dartspielerinnen der Schweiz und bestritt mit Roland Meier aus Kloten (rechts) an den Zürcher Meisterschaften im Electronic Dart in Dielsdorf das Mix-Doppel.
Werner Bucher

Partystimmung in der Ned Kelly Lounge im Dielsdorfer Industriequartier. Unten poltern die Bowlingkugeln über die Bahn, oben schwirren die Pfeile zu den zwölf runden Dartscheiben. Farbig leuchtet die elektronische Trefferanzeige. Ein Zug an der Ziga­rette, ein Schluck Bier, und schon werden die nächsten drei Pfeile, abwechslungsweise von zwei Spielern, Richtung und möglichst ins Ziel geworfen. So wie der Sport in den englischen Pubs betrieben wird, läuft er auch in Klubs und Bars im ­Zürcher Unterland. Meistens als Feierabendvergnügen.Immer öfters aber auch als Wettkampf im kleinen oder grösseren Rahmen, wie an der 6. Zürcher Meisterschaft. Lizenzspieler Fabrizio Fassbind, der Captain des Buchser Brasil-Bar-Teams, betont: «Dart ist kein Glücksspiel. Wichtig sind Wurfgeschick, Treffsicherheit und Konzentrationsfähigkeit.» Seine mentale Stärke und die sichere Hand bewies er als neuer Zürcher Vizemeister im Herren­doppel mit Marcel Barben aus Dällikon. Ihr Teamkamerad, Linkshänder Marco Burkhalter aus Buchs, ergänzt: «Dart ist ein Schiesssport, der von Hand und ohne Waffe ausgeführt wird.»

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