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Dietlikon zieht zuerst ab, dann durch

Auch in der 4. Austragung des Superfinals ist Dietlikon wieder mit von der Partie. Die Titelverteidigerinnen entscheiden die Best-of-5-Serie gegen Bern Burgdorf 3:0 für sich und treffen im Endspiel auf Erzrivale Chur – wie immer.

Im richtigen Moment am richtigen Ort ist wie so oft in dieser Saison Dietlikons Topskorerin Michelle Wiki bei ihrem Treffer zum 5:1
Im richtigen Moment am richtigen Ort ist wie so oft in dieser Saison Dietlikons Topskorerin Michelle Wiki bei ihrem Treffer zum 5:1
Urs Brunner

Das dritte und letzte NLA-Halb­final-Duell zwischen Dietlikon und den Wizards Bern Burgdorf machte gute Werbung für das Frauenunihockey – erstmals nicht nur in der Halle, sondern auch im Livestream auf der Verbands-Homepage. Die Partie in der Klotener Ruebisbachhalle war unterhaltsam, mit zahlreichen Torszenen, zwei engagierten Teams und zehn Treffern. Einzig Hochspannung wollte im Aufeinandertreffen zwischen dem Qualifikationszweiten (Dietlikon) und -dritten (Burgdorf) nie aufkommen.

Zuerst war die Zeit zum Zittern noch nicht reif, dann als die Zeit drängte, war das Spiel bereits zugunsten des Heimteams entschieden. Nach einem torlosen Startdrittel legten die Gastgeberinnen im mittleren Abschnitt dank Toren von Kassandra Luck (26.) und Isabelle Gerig (28.) vor. Der Ball lag nun bei den Wizards, die zwar unermüdlich arbeiten, nicht aber zaubern konnten.

Julia Suter schiesst drei Tore

Im Tor der Dietlikerinnen hexte dafür Monika Schmid und machte sämtliche Chancen von Burgdorfs gefährlichster Angreiferin Simone Wyss zunichte. Lena Cina gelang zwar kurz nach der zweiten Pause der Anschlusstreffer, doch darauf folgte eben prompt auch das 3:1, 4:1, 5:1, 6:1 und 7:1 – am Ende stand es 8:2 für Dietlikon.

Julia Suter hatte dabei als dreifache Torschützin einen starken Auftritt. «Wir haben im richtigen ­Moment unsere Tore geschossen. Und das war zugleich der entscheidende Unterschied», erklärte Dietlikons Cheftrainerin Simone Berner nach Spielschluss. Was den Wizards im Vergleich mit Dietlikon offensichtlich fehlte, war das Selbstverständnis, dass es am Ende zum Sieg reichen wird, auch wenn das Spiel nicht wie am Schnürchen läuft. So einseitig, wie es die nüchternen Zahlen ausdrücken, war das Duell aber nicht.

Berner spricht von einem harten Stück Arbeit und zollt dem Team ihres baldigen Trainerkollegen bei Dietlikon, Radomir Male?ek, Respekt: «Sie haben auf unsere Spielzüge schnell und clever reagiert und uns damit ernsthaft gefordert.» Verhindern, dass es auch in der mittlerweile 4. Auflage des Superfinals zum Klassiker zwischen Dietlikon und Piranha Chur kommt, konnten die Wizards aber genauso wenig wie die Red Ants Rychenberg Winterthur gegen die Bündnerinnen.

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