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Downhiller müssen warten

Das Coronavirus bremst auch die rasanten Bergab-Biker aus.

Der Bachenbülacher Basil Weber an der Heim-WM 2018 auf der Lenzerheide.
Der Bachenbülacher Basil Weber an der Heim-WM 2018 auf der Lenzerheide.
Keystone

Wie in praktisch allen anderen Sportarten hat die weltweite Krise um das Coronavirus auch im Downhill-Mountainbiken zu Absagen geführt. Der ursprünglich für Samstag und gestern Sonntag und somit ungewöhnlich früh geplante Weltcup-Saisonauftakt im portugiesischen Lousa war schon vor längerer Zeit verschoben worden. Nun gab der Radsport-Weltverband UCI bekannt, dass auch der zweite Weltcup im slowenischen Maribor vom 2./3. Mai verschoben und der dritte in Losinj (Kroatien) abgesagt wird. Die neuen Daten werden in naher Zukunft bekannt gegeben. Nach jetzigem Stand soll der Saisonstart am 6./7. Juni im schottischen Fort Williams erfolgen.

Die Topcracks des «Teamproject» um den Bachenbülacher Teamchef Thomas Weber wären schon bereit gewesen, erklärt das Team in einer Medienmitteilung. Die Vorbereitungen auf den ersten Weltcup liefen demzufolge auf Hochtouren, und die Athleten – die beiden Bachenbülacher Brüder Basil und Myles Weber bildeten heuer ein Trio mit dem nicht mit ihnen verwandten Lutz Weber – hatten einen soliden Winter mit zwei Trainingscamps.

Der Bülacher Janosch Klaus legt 2020 eine Pause ein. Bild: Keystone
Der Bülacher Janosch Klaus legt 2020 eine Pause ein. Bild: Keystone

Janosch Klaus setzt aus

Wann und wo auch immer der Renn-Auftakt tatsächlich beginnt – der Bülacher Janosch Klaus wird nicht oben am Start stehen. Nach seiner bisher erfolgreichsten Saison 2019 legt er eine Pause ein. «Ich habe mich aufgrund von meiner aktuellen Lebenssituation dazu entschieden, den Fokus in der kommenden Zeit auf meine berufliche Zukunft zu richten», begründet der 18-Jährige. «Meine Entscheidung steht in keinem Zusammenhang mit dem ‹Teamproject›. Die vergangenen Jahre waren grossartig, ich konnte diverse Erfolge feiern und eine lehrreiche und spannende Zeit geniessen.»

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