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Erfolge wecken Medaillenhunger

Heute Mittwoch beginnt in Biel die Beachvolleyball-EM der Elite. Die Klotenerin Joana Heidrich und ihre Berner Mitspielerin Nadine Zumkehr rechnen sich Chancen auf eine Medaille aus.

Gelungenes Zusammenspiel: Die Klotenerin Joana Heidrich (links)und ihre Berner Mitspielerin Nadine Zumkehr, hier 2015 in Gstaad.
Gelungenes Zusammenspiel: Die Klotenerin Joana Heidrich (links)und ihre Berner Mitspielerin Nadine Zumkehr, hier 2015 in Gstaad.
Keystone

«Ich freue mich riesig auf die EM, für mich ist es die erste im eigenen Land», sagt Joana Heidrich vor dem unmittelbar bevorstehenden ersten Höhepunkt der olympischen Saison 2016. Vor heimischem Publikum spiele sie immer gerne, führt die Klotenerin aus. Das gilt diesmal freilich noch mehr als sonst: «In den letzten Wochen und Monaten waren wir extrem viel unterwegs, darum ist es jetzt umso schöner, daheim zu spielen.» Tatsächlich absolvierten die 24-jährige Heidrich und ihre rund sieben Jahre ältere Beach-Partnerin Nadine Zumkehr in den vergangenen drei Monaten eine regelrechte Weltreise. In Brasilien, China, Russland und der Türkei traten die beiden Schweizer Nationalspielerinnen zu Turnieren der World Tour an – und taten dies so erfolgreich, dass ihnen das Ticket zu den olympischen Sommerspielen im August in Rio de Janeiro mittlerweile nicht mehr zu nehmen ist.Unter anderem mit dem Turniersieg im russischen Sotschi, dem 3. Rang in Fuzhou (China) und drei 5. Plätzen, zuletzt am stark besetzten Grand Slam von Moskau, sammelten sie wertvolle Punkte. Dank der Erfolge nehmen sie im provisorischen Olympiaranking zwei Wochen vor dem Abschluss der Qualifikation nun den komfortablen 13. Rang ein. Das heisst: In den verbleibenden 14 Tagen müssten gleich fünf Teams an ihnen vorbeiziehen, um Heidrich/Zumkehr die Teilnahme am zweiten und noch grösseren Saisonhöhepunkt zu verwehren. Was rechnerisch nicht mehr möglich ist.

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