Weiach

Es «Zähni» für Marc Sieber

Marc Sieber ist einer von fünf Unterländern, die am 21. Mai am Zürcher Kantonalschwingfest in Weiach antreten. Dem ZU hat auf fünf sportliche und fünf unsportliche Fragen geantwortet.

Wenn er nicht gerade wie hier im Sägemehlring steht, sitzt Landmaschinenmechaniker Marc Sieber mit Vorliebe auf einem grossen Traktor.

Wenn er nicht gerade wie hier im Sägemehlring steht, sitzt Landmaschinenmechaniker Marc Sieber mit Vorliebe auf einem grossen Traktor. Bild: Francisco Carrascosa

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Marc Sieber, am 21. Mai steigen Sie am Zürcher Kantonalen in Weiach in die Hosen. Mit welchem Ziel?
Ich möchte in den Ausstich kommen, also sechs Gänge schwingen. Gelingen mir zwei Siege, ist das für mich ein grosser Erfolg. Mehr wird schwierig.

Wie beurteilen Sie Ihren aktuellen Formstand?
Mit meinem bisherigen Saisonverlauf bin ich zufrieden. Ich habe bei den Aktiven nur an zwei Schwingfesten teilgenommen. Am Gibel-Schwinget habe ich zwei Kämpfe gewonnen, das war gut. Ansonsten bin ich an den Jungschwinget in die Hosen gestiegen. Da ist es mir weniger gut gelaufen. In meinem Jahrgang schwingen nicht mehr viele und nur noch die Besten. Da ist es fast schon einfacher, einen Sieg zu landen, als bei den Aktiven, weil dort die Teilnehmerzahl viel grösser ist.

Welche Stärken können Sie auf dem Platz ausspielen?
Ich bin ein Konterschwinger, warte lieber ab, als anzugreifen. Der Kniestich liegt mir. Kräftemässig habe ich in der vergangenen Saison zugelegt, auch dank meiner Lehre als Landmaschinenmechaniker. Am Anfang war es nicht einfach für mich bei den Aktiven, ich musste mich nicht nur physisch, sondern auch mental daran gewöhnen, gegen Erwachsene anzutreten. Welchem Gegner würden Sie in Weiach gerne aus dem Weg gehen?
Die Chance, dass ich einen richtig starken Gegner zugeteilt bekomme, ist eher klein. Ausser ich gewinne gleich meine ersten drei Kämpfe. Und das wird kaum der Fall sein. Darum kann ich keinen Namen nennen.

Wer ist Ihr persönlicher Favorit auf den Festsieg?
Der Richen Roger aus Mollis. Er hat am Eidgenössischen gute Leistungen gezeigt.

Wenn Sie freie Wahl hätten, was würden Sie vom Gabentisch mitnehmen?
Eine Glocke zur Erinnerung, das würde mir gefallen.

Gibt es etwas, das Sie an einem Sonntag noch lieber riechen als frisches Sägemehl?
Ausschlafen und mit dem Duft eines frischen Zopfes aufzuwachen, ist auch nicht ohne. (lacht)

Haben Sie ein verstecktes Talent?
Sehr schwierig. Grosse Traktoren lenken, dafür hab ich ein Händchen. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und sitze auf Traktoren, seit ich klein bin.

Wenn Sie einen Tag in Ihrem Leben wiederholen könnten, welcher wäre das?
Der Tag am Eidgenössischen im vergangenen Jahr in Estavayer. Das war eindrücklich.

Wen auf dieser Welt würden Sie mit der Maximalnote, einem «Zähni», auszeichnen und wofür?
Meinen Vater. Er begleitet mich an jedes Schwingfest. Und kritisiert mich auch immer. (lacht)

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 09.05.2017, 23:02 Uhr

Infobox

Zur Person

Marc Sieber. Alter: 16. Wohnort: Rüdlingen. – Beruf: Lehre als Landmaschinenmechaniker. – Kränze: 0. – Teilnahmen an einem Eidgenössischen: 0. – Grösster sportlicher Erfolg: Auszeichnung am Wega-Schwinget in Weinfelden (letzter persönlicher Buebeschwinget vor dem Wechsel zu den Aktiven).

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