Dietikon

Favoritensieg in Dietikon

Die Zürcher Schwinger konnten die Erwartungen am Niklausschwinget in Dietikon nicht erfüllen. Den Tagessieg holte sich der Favorit aus der Innerschweiz Pirmin Reichmuth.

Trotz guter Gegenwehr verlor der Schöfflisdorfer Raphael Kiener (rechts) gegen den Vorjahresfinalisten Damian Egli.

Trotz guter Gegenwehr verlor der Schöfflisdorfer Raphael Kiener (rechts) gegen den Vorjahresfinalisten Damian Egli. Bild: Bruno Auf der Maur

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Zumindest für einen Zürcher verlief der Niklausschwinget wie gewünscht: Der neue OK-Präsident Ralph Hofer aus Dällikon durfte rundum zufrieden sein. Von der Organisation, den zufriedenen Festbesuchern bis zum würdigen Sieger mit dem Eidgenössischen Kranzschwinger Pirmin Reichmuth stimmte alles. Rund 1050 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe der 86 angetretenen Schwinger beim traditionellen Niklausschwinget in der Stadthalle in Dietikon. Einziger ­Wermutstropfen: Die Zürcher Schwinger fielen schon früh aus der Entscheidung. Bereits im ersten Gang mussten der Winterthurer Samir Leuppi, der Vorjahressieger Roman Schnurrenberger und der aufstrebende Shane Dändliker vom Zürcher Schwingerverband Punkte abgeben.

Ackermann bester Zürcher

In der Folge übernahmen die beiden Siegesanwärter Pirmin Reichmuth und Nick Alpiger das Zepter. Mit je fünf Siegen qualifizierten sie sich überlegen für den Schlussgang. Im Kampf um den Tagessieg setzte Reichmuth nach 7:46 Minuten zu einem unwiderstehlichen Übersprung an und gewann platt. Der 23-jährige Innerschweizer holte sich damit zum ersten Mal den Sieg am Niklausschwinget. Hinter den beiden Favoriten reihten sich gleich fünf weitere Gästeschwinger ein. Bester Zürcher wurde Remo Ackermann im 5. Rang. Der letztjährige Sieger Roman Schnurrenberger musste sich mit Rang 7 begnügen, während Samir Leuppi nach vier Gängen den Wettkampf mit Grippesymptomen aufgeben musste.

Kiener setzt auf Kraft

Der Schwingklub Zürcher Unterland wurde durch Raphael Kiener aus Schöfflisdorf vertreten. Der erst 18-jährige Kiener zeigte mit zwei Siegen und vier Niederlagen einen ansprechenden Wettkampf. «Wir setzten im November den Schwerpunkt auf das Krafttraining. Schwingen hatte nicht oberste Priorität, was ich im Wettkampf vor allem im konditionellen Bereich gemerkt habe», erklärte Kiener. Insgesamt ist der Schöfflisdorfer zufrieden mit dem aktuellen Formstand. Dies zeigte sich auch im Kampf gegen den Vorjahresfinalisten Damian Egli, gegen den er zwar verlor, aber eine durchaus gute Figur machte. Vom organisierenden Schwingklub Glatt- und Limmattal erkämpfte sich Thomas Kammermann die Auszeichnung. Stefan Zemp aus Hüttikon hingegen musste kurzfristig Forfait geben.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 03.12.2018, 17:27 Uhr

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