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Geliebte, gehasste Hüenerweid

Am Samstag begrüsst Dietlikon Schlusslicht Giffers zum NLA-Duell in der Dietliker Hüenerweid. In denvergangenen zwei Jahren hat der Unterländer Spitzenklubseine Heimspiele jeweils in der Zürcher Hardau ausgetragen. Nun ist er zurück im Dorf. Warum eigentlich?

Willkommen in der Dietliker Hüenerweid: Freie Sicht haben nur die Zuschauer in der ersten Reihe, der Speaker sitzt mit zwei Stuhlbeinen im Geräteraum und die Sprossenwand ist gefährlich nah am Spielfeldrand – eine Zuschauerbank findet dazwischen trotzdem noch Platz.
Willkommen in der Dietliker Hüenerweid: Freie Sicht haben nur die Zuschauer in der ersten Reihe, der Speaker sitzt mit zwei Stuhlbeinen im Geräteraum und die Sprossenwand ist gefährlich nah am Spielfeldrand – eine Zuschauerbank findet dazwischen trotzdem noch Platz.
Sibylle Meier

Leidenschaftlich ist sie nicht, die Beziehung zwischen dem UHC Dietlikon und der Hüenerweid. Das wird spätestens dann klar, wenn Dietlikons Vereinspräsident Andi Rebsamen sagt «ich finde unsere Halle nicht gerade sexy» und schulterzuckend anhängt: «Wir müssen mit dem leben, was wir haben.» Eine Zweckgemeinschaft also? Ja, aber nicht nur. Rebsamen sagt nämlich auch: «Die Hüenerweid hat für uns viel Identifikationspotenzial, hier sind wir zu Hause.» Die Hüenerweid und Dietlikon. Ein altes, vertrautes Paar, das nicht immer gut miteinander, aber auch nichtohneeinander kann.Es ist die alte, leidige Geschichte: Der UHC Dietlikon hat ein Hallenproblem. In den vergangenen zwei Jahren haben die aktuellen Cupsiegerinnen ihre Heimspiele im Zürcher Kreis 4, in der weitläufigen und komfortablen Dreifachsporthalle Hardau, ausgetragen. Um in diesem modernen weissen Kubus mit seiner gläsernen Zuschauergalerie und den grellgrünen Betonwänden überhaupt spielen zu dürfen, musste Dietlikon allerdings tief in die Trickkiste greifen.

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