Winkel

«Ich fühle mich fitter als letztes Jahr»

Die Winkler Sportkletterin Andrea Kümin hat an der Schweizer Meisterschaft der Sparte Bouldern in Pratteln hinter der Weltmeisterin Petra Klingler den 2. Platz erklommen.

Andrea Kümin: Die Sportkletterin aus Winkel gehört dem Schweizer Elite-Nationalkader an und gewann nach fast drei Jahren erstmals wieder eine Medaille an einer Landesmeisterschaft.

Andrea Kümin: Die Sportkletterin aus Winkel gehört dem Schweizer Elite-Nationalkader an und gewann nach fast drei Jahren erstmals wieder eine Medaille an einer Landesmeisterschaft. Bild: David Schweizer

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In der Altersstufe Elite holte die 21-jährige Winklerin damit ihre insgesamt dritte Medaille. Nach je einer bronzenen Auszeichnung in den beiden anderen Disziplinen Lead- und Speedklettern im Jahr 2016 bewies die Athletin des Elite-Nationalkaders mit dem Bouldern-Silber ihre Vielseitigkeit.

Andrea Kümin, herzliche Gratulation zu Ihrer ersten Silbermedaille an einer Schweizer Meisterschaft der Elite. Wie gross ist die Freude darüber?
Andrea Kümin: Danke. Wenn Sie das sagen. (lacht) Ich habe doch schon an so vielen Wettkämpfen mitgemacht, dass ich ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau weiss, wie ich an welcher Schweizer Meisterschaft abgeschnitten habe. Ausserdem sind die internationalen Anlässe, vor allem im Weltcup, die erste Priorität. Aber eine nationale Medaille ist immer schön. Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut.

Auf dem Podest mussten Sie ja einzig Petra Klingler den Vortritt lassen, der Weltmeisterin des Jahrs 2016 in dieser Sparte. Da kann man kaum von einem undankbaren 2. Rang reden.
Ja, auch für mich ist dies definitiv eine gewonnene Silber- und keine verlorene Goldmedaille. Zumal mein Vorsprung auf die anderen Konkurrentinnen grösser ist als mein Rückstand auf Petra.

Ist die Weltmeisterin und Teamleaderin eine Klasse für sich, oder wäre für Sie sogar der Sieg möglich gewesen?
Sie ist sehr gut und souverän geklettert, war in der Qualifikation und im Final die Beste und hat verdient gewonnen. Aber auch ihr kann es einmal nicht so gut laufen, dann kann eine andere vorn landen, sogar im Bouldern, ihrer stärksten Disziplin. Zurück zu Ihnen: Haben Sie sich mit dem 2. Platz selbst ein wenig überrascht? Ich habe schon erwartet, dass es zu einem guten Resultat reichen könnte. Meine Form stimmt, und fühle mich fitter als letztes Jahr. Das hat sich auch an den drei Weltcups gezeigt.

Impressionen der Boulder-Schweizermeisterschaft 2019. Video: PD via Youtube

Obwohl Ihre Resultate mit Rängen zwischen 27 und 45 stark geschwankt haben?
Ja, meine Leistungen waren jedes Mal ähnlich gut, und immer hat nur wenig für einen Platz im Halbfinal der besten 20 gefehlt. Ich habe zwar grosse Fortschritte gemacht. Aber die Leistungsdichte im Feld ist dieses Jahr noch höher. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 04.06.2019, 22:42 Uhr

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