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In Regensdorf ist der Basketball los

Rund 120 Kinder und Jugendliche werfen in diesem Herbst ihre Körbe unter dem Dach von Basketball Regensdorf – doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren.

Anna Karagülle (rechts) ist zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und gibt nun ihre Erfahrung an die Regensdorfer U19-Juniorinnen weiter.
Anna Karagülle (rechts) ist zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und gibt nun ihre Erfahrung an die Regensdorfer U19-Juniorinnen weiter.
Leo Wyden

2014 stand alles auf der Kippe. Das NLB-Frauenteam Wallaby Zürich-Regensdorf wechselte in corpore nach Küsnacht an die Zürcher Goldküste – und stellte die Juniorinnen in Regensdorf mit dieser Aktion kurzum auf die Schattenseite. Ohne Frauenteam hatten sie keine Zukunftsaussichten. «Wir haben uns ernsthaft überlegt, die gesamte Juniorenabteilung zu schliessen», erzählt Martin Lenggenhager, seit über 25 Jahren Präsident des Vereins Basketball Regensdorf, unter dessen Fittichen sich das 1.-Liga-Männerteam Phönix Re­­gensdorf, die 3.-Liga-Frauen und -Männer, das Plauschteam sowie neun Juniorenteams von der U8 bis zur U19 sammeln.Der Wechsel der Wallabies war indes nicht der einzige Grund für Lenggenhagers damalige Gedankenspiele. Seine Frau Madeleine Lenggenhager, die sich über alle Jahre stark im Juniorenbereich engagiert hatte, wollte kürzer­tre­ten. Ihr Mann kam darum zum Schluss: «Wenn es Eltern gibt, die bereit sind, im Verein mitzuarbeiten, machen wir weiter, sonst nicht.» Das Echo der Eltern war positiv.

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