Kloten

Jets-Steigerung nur einfach belohnt

In der NLA der Männer hat Schlusslicht Kloten-Dietlikon Jets bei Zug United 6:7 nach Verlängerung verloren. Das Resultat trügt: Die Gäste besassen Chancen, um mehrere Spiele zu gewinnen.

Packende Duelle in umkämpfter Partie: Der Zuger Marco Lealy (links) und Jets-Stürmer  Markus Kulmala schenken einander nichts.

Packende Duelle in umkämpfter Partie: Der Zuger Marco Lealy (links) und Jets-Stürmer Markus Kulmala schenken einander nichts. Bild: Maria Schmid/Zuger Zeitung

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Es liefen die letzten Sekunden und es drohte erneut jenes Un­gemach, das die Jets in so vielen Meisterschaftspartien bereits Punkte gekostet hat. Nämlich, dass sie einen Vorsprung im Schlussdrittel noch hergeben. Auch gegen Zug liefen die Jets Gefahr, zum achten Mal nach einer Führung mit leeren Händen dazustehen. Dann aber netzte der aufgerückte Verteidiger Patrick Kapp nach einem feinen Zuspiel von Topskorer Yannick Jaunin 46 Sekunden später doch noch zum 6:6-Ausgleich ein. Wenigstens einen Punkt nahmen die Unterländer somit aus der Zentralschweiz mit.

«Dass wir auf den Rückstand nochmals reagieren konnten, war sehr wichtig für uns», kommentierte Trainer Nivin Anthony im Anschluss an die Partie. «Null Punkte hätten dem Gezeigten absolut nicht entsprochen», befand Sascha Brendler, der als Leiter Sport die Partie von der Tribüne aus verfolgte. Brendler ging sogar noch weiter: «Das Resultat ist ein Witz. Eine 4:0-Führung nach dem ersten Drittel und ein Sieg nach 60 Minuten hätten eher dem Spielgeschehen entsprochen.» Stattdessen stand es nach dem Startdrittel aber 2:2 und in der Verlängerung sorgte der Schwede Billy Nilsson – die schwedische «Lebensversicherung» der Zuger – für die Entscheidung.

Bester Zuger steht im Tor

Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, besassen die Jets zur Genüge. Pech nur, sass mit dem schwedischen Goalie Petter Nilsson der herausragende Akteur ausgerechnet zwischen den Pfosten der Zuger. Obwohl die Jets eine ­weitere Niederlage hinnehmen mussten, betonte ihr Leiter Sport Sascha Brendler nach der gestrigen Darbietung das Positive: «Ich habe ein Team gesehen, dessen Entwicklung stimmt und das heute mit einem klaren Plan aufgetreten ist.»

Auch Trainer Nivin Anthony zeigte sich zufrieden mit der gezeigten Leistung: «Trotz der Niederlage war das ein guter Start ins neue Jahr. Die Spieler haben genau das umgesetzt, was wir besprochen haben, und auch dem Rückstand eine Reaktion gezeigt.» (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 07.01.2019, 19:39 Uhr

Sven Gisiger

Fix im Fanionteam

Trotz ungemütlicher Tabellenlage verzichten die Kloten-Dietlikon Jets auf die Verpflichtung eines weiteren ausländischen Spielers und setzen stattdessen auf den eigenen Nachwuchs. Bis Ende Jahr hatten die Verantwortlichen des Tabellenschlusslicht Zeit, Ersatz für den nach Schweden zurückgekehrten Mikael Karlsson finden. Entschieden haben sie sich schliesslich für Sven Gisiger und damit für eine vereinsinterne Lösung. «Wir haben bereits im Vorfeld dieser Saison geplant, vermehrt eigene junge Talente in die NLA-Mannschaft einzubauen. Die Berufung von Sven Gisiger ist daher eine logische Konsequenz», erklärt Co-Sportchef Roman Reichen. Gisiger trainierte in der aktuellen Spielzeit bereits regelmässig mit der ersten Mannschaft und wurde bisher in drei Meisterschaftspartien eingesetzt, wobei ihm bei seiner NLA-Premiere auch gleich sein erstes Tor in der höchsten Liga gelang. red

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