Wallisellen

Jubiläum mit Abschiedsvorstellung

Der ReitvereinWallisellen feiert heuer sein100-jähriges Bestehen, unteranderem mit einer Jubiläums-Springkonkurrenz amkommenden Wochenende.Sie wird vorderhand dasletzte Springturnier dort sein.

Zum vorerst letzten Mal werden die Gespanne in der Jump-and-Drive-Prüfung über das Turniergelände auf dem Sunnebüel preschen.

Zum vorerst letzten Mal werden die Gespanne in der Jump-and-Drive-Prüfung über das Turniergelände auf dem Sunnebüel preschen. Bild: Stefan Graf

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Vor einem Jahrhundert, im Jahr 1918, ging aus dem Zusammenschluss des Reitclubs Seebach, gegründet 1897, und des Reitklubs Oerlikon, gegründet 1908, der Kavallerieverein Seebach-Oerlikon hervor, der 2007 in Reitverein Wallisellen umgetauft wurde. Diesen grossen Geburtstag begeht der Verein mit meh­reren Anlässen. Unter anderem werden sich im Dezember rund 450 Abgesandte aus den Verei­nen zur Delegiertenversammlung des Verbands Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) in der Mehrzweckhalle Wallisellen einfinden.Doch zunächst steht am ersten Septemberwochenende die traditionelle Springkonkurrenz auf dem Sunnebüel am Waldrand von Wallisellen auf dem Programm. Zu Ehren des Jubilars hat der OKV nicht nur seine DV, sondern auch die Finalprüfung des Vereins-Coups nach Wallisellen vergeben. «Wir freuen uns, dass wir diesen prestigeträchtigen Final austragen dürfen», erklärt Philipp Wyden. Neben dem Gastgeber RV Wallisellen nehmen weitere 21 Klubs teil und kämpfen am Samstag in dieser spannenden Equipen-Prüfung um den Titel. Nach einer Einlaufprüfung für alle Teilnehmer beginnt der Coupe-Final um 15.30 Uhr.

Der Sonntag beginnt um 9 Uhr mit einer Prüfung über 90 Zentimeter Hindernishöhe (B/R 90) sowie einem R/N-100-Springen, bevor der nächste sportliche Höhe­punkt ansteht: das spektakuläre Derby. Ab 11.30 Uhr werden Reiterinnen und Reiter mit ihren vierbeinigen Sportpartnern nicht nur über fallende Hindernisse springen, sondern auch diverse Naturhindernisse wie Baumstämme, Gräben oder den Wall zu bewältigen haben. Um 14 Uhr erwartet die Zuschauer eine interessante Showvorführung des Trains, der Pferdeeinheit der Schweizer Armee. Abschluss bildet die beliebte Jump-and-Drive-Prüfung, bei der ein Springreiter und ein Kutschenfahrer ein Team bilden und versuchen, ihre jeweiligen Parcours in der schnellstmöglichen Zeit zu absolvieren.

Schräges, schwieriges Terrain

Die Jubiläums-Springkonkurrenz des RV Wallisellen wird auch gleichzeitig die für unbestimmte Zeit letzte sein. Dafür gebe es im Wesentlichen zwei Gründe, erklärt Klubpräsident Philipp Wyden: «Die Teilnehmerzahlen waren in den vergangenen Jahren stark rückläufig. Der schräge Wiesenplatz gilt als schwierig. Die meisten Reiter bevorzugen heute ebene Sandspringplätze.» Mit immer weniger Teilnehmern könnten die Kosten für den Anlass kaum noch gedeckt werden.

Ausserdem hat das langjährige OK der Springkonkurrenz unter dem OK-Präsidenten Oli Fey vor zwei Jahren angekündigt, nach 2018 die Organisation der Veranstaltung in jüngere Hände legen zu wollen. Allerdings haben sich bislang noch keine Vereinsmitglieder bereit erklärt, sich der aufwändigen Aufgabe annehmen zu wollen. (Zürcher Unterländer)

Erstellt: 29.08.2018, 21:44 Uhr

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