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Kloten zieht in den Halbfinal ein

Klotens Tischtennis-Männer haben es geschafft: Im NLA-Playoff-Viertelfinal gegen Lugano haben sie sich dank eines 5:5 im Tessin und eines 6:4-Heimsiegs im zweiten Spiel durchgesetzt.

Klotens Ungarn David Zombori (links) und Daniel Zwickl gewinnen im Heimspiel gegen Lugano ihr Doppel.
Klotens Ungarn David Zombori (links) und Daniel Zwickl gewinnen im Heimspiel gegen Lugano ihr Doppel.
Oliver Hohl

«In Lugano ist es schwierig zu ­gewinnen, darum hatte ich auf ein 5:5-Remis dort gehofft», kommentierte Klotens Captain Denis Bernhard den Auftakt der Serie, «Allerdings hat es am Samstag lange nicht danach ausgesehen, dass es tatsächlich dafür reicht.» In der Tat lagen die Klotener im Südtessin nach dem verlorenen Doppel und Bernhards klarer Niederlage in der letzten Einzelrunde 3:5 zurück. Und als der 22-Jährige den Spielstand am Nachbartisch wahrnahm, habe er seine Tasche packen und die Halle verlassen wollen, verriet er.

Denn Klotens Nummer 2, David Zombori, hatte dort die ersten beiden Sätze gegen seinen ungarischen Landsmann Csaba Molnar sang- und klanglos mit 1:11 und 5:11 verloren. «Irgendwie hat er es dann doch noch geschafft, das Spiel zu wenden», schilderte Bernhard. Freilich blieb die Schlüsselpartie gegen Molnar, der während der ganzen Saison bis dato in eigener Halle alle Einzel gewonnen hatte, bis zum Schluss hart umkämpft. So benötigte Zombori im fünften Satz fünf Matchbälle, ehe er den sechsten zum 14:12 verwerten konnte. Danach besiegte Klotens Spitzenspieler Daniel Zwickl erwartungsgemäss Giuglielmo Pinzoni – das 5:5 stand fest.

Erstmals seit acht Jahren

Überhaupt gewannen alle drei Klotener an beiden Tagen ihre Einzel gegen Luganos Nummer 3; lediglich Denis Bernhard hatte bei seinem 3:1-Erfolg in der Fremde mit dem Blockspieler ­Giuglielmo Pinzoni zu kämpfen. «In Luganos Halle springen die Bälle weniger schnell und nehmen mehr Schnitt an, ausserdem hat man eine lange Fahrt in den Knochen und keine Fans hinter sich», erklärte der junge Klotener Captain den Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsspiel.

Im Keller des heimischen Zentrums Schluefweg gewannen die Flughafenstädter die zweite Partie denn auch mit 6:4, womit sie die Best-of-3-Serie zu ihren Gunsten beendeten. Als Schlüssel zum Sieg erwies sich dabei das Doppel. Hatten Daniel Zwickl und David Zombori am Vortag in Lugano mit 0:3 zum ersten Mal im gesamten Saisonverlauf ihr gemeinsames Doppel verloren, behielten sie diesmal 3:2 die Oberhand. «Sie haben mehr miteinander geredet und so besser zu einer erfolgreichen Taktik gefunden», schilderte Bernhard.

Erstmals seit 2009 steht Kloten damit nun wieder in einem Playoff-Halbfinal. Gegner am ersten und eventuell auch am zweiten Maiwochenende ist der Qualifikationssieger Rio-Star Muttenz.

Liza Schempp holt den Ehrenpunkt

Klotens Frauen blieben indes ohne Spitzenspielerin Alexandra Tchalakian in beiden Halbfinal-Partien gegen den Titelverteidiger und NLA-Qualifikationssieger Neuhausen ohne Chance. Liza Schempp sorgte beim 1:6 im Heimspiel gegen Szilvia Kahn für den einzigen Klotener Punkt des Wochenendes.

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