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Marco Dörig peilt hohe Ziele an

Nach einem Top-Ten-Platz an der Junioren-WM im Viererbob will Marco Dörig aus Höri im Europa- und Weltcup in St. Moritz und an der WM in Innsbruck starten.

Bobfahrer Marco Dörig aus Höri muss nicht nur athletisch und koordinativ auf der Höhe sowie mutig sein. Der Unterländer kümmert sich auch um den Unterhalt seines über 200 Kilogramm schweren Schlittens.
Bobfahrer Marco Dörig aus Höri muss nicht nur athletisch und koordinativ auf der Höhe sowie mutig sein. Der Unterländer kümmert sich auch um den Unterhalt seines über 200 Kilogramm schweren Schlittens.
Werner Bucher

Dörigs Fernziel ist indes Olympia 2018. Vorerst gilts am ­Samstag in St. Moritz ernst.

Mit der Höchstgeschwindigkeit von 131,86 km/h donnert der Viererschlitten von Tim Holinger die 1600 Meter lange Eisrinne mit einem spektakulären Kreisel im deutschen Winterberg hinab. Auf dem dritten Sitz macht sich Marco Dörig ganz klein, um möglichst wenig Luftwiderstand zu bieten. Zuvor – beim Start – hat sich der Unterländer dagegen gross und stark gemacht, um mit seinem Team den Schlitten in die Bahn zu katapultieren: 5,31 Sekunden für die ersten 50 Meter! Dörig: «Weil wir vier eher Leichtgewichte sind, mussten wir mit dem schwersten Schlitten fahren, um die vor­geschriebenen 630 Kilo zu erreichen. Trotz der grösseren Kraftanstrengung konnten wir eine ­gute Startzeit erreichen.»

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