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Melina und Beat Spühler am CSI Zürich

Mit Rang 7 im Familienspringen haben sich Melina und Beat Spühler aus Wasterkingen in Buchs für den CSI Zürich im Januar 2018 qualifiziert. Die Hauptprüfung am Hallenturnier gewann Walter Gabathuler vor dem Nieder­hasler Roger Umnus.

Vielseitigkeit gefragt: Melina Spühler musste in Buchs nicht nur gut reiten, sondern auch ihre Basketball-Treffsicherheit unter Beweis stellen.
Vielseitigkeit gefragt: Melina Spühler musste in Buchs nicht nur gut reiten, sondern auch ihre Basketball-Treffsicherheit unter Beweis stellen.
Karin Omran-Marty

Samstagabend um 19 Uhr: Normalerweise sitzt man am Familientisch und geniesst ein feines Abendessen oder macht sich für den Ausgang parat. Nicht so Familie Spühler aus Wasterkingen. Vater Beat und Tochter Melina schreiten konzentriert den Parcours in der Reithalle des Pferdesportstalls Sigg AG in Buchs ab. Die beiden möchten sich nach 2014 nochmals für das Familienspringen des CSI Zürich qualifizieren. «Vor drei Jahren konnten wir dank eines Ausfalls einer ­qualifizierten Familie noch nachrutschen und am CSI Zürich teilnehmen», erinnerte sich Beat Spühler. Damals belegten sie den tollen 5. Rang.

Familie Angliker wurde vom OK des CSI Zürich angefragt, ob sie bereit wären, die Qualifikationsprüfung in Buchs auszutragen. Damit kam es erstmals zu einem Familienspringen für den letzten CSI Zürich im Pferdesportstall Sigg AG. Diese Prüfung wurde als Ablösespringen nach Wertung C geritten. Zwei Familienmitglieder ritten zwei Umgänge mit zwölf Sprüngen. Die Ablöse fand jeweils nach jedem dritten Sprung statt. Pro Abwurf wurde eine Zeitstrafe von vier ­Sekunden zur gerittenen Zeit hinzugezählt. Nach dem Parcours hatten die Familien noch Gelegenheit, mittels zwei Würfen auf einen Basketballkorb Zeitgutschriften von vier Sekunden pro Korb zu erreichen. 16 Familien waren in Buchs am Start, um sich eine Startgelegenheit zu ergattern.

Gemeinsam stark

Familie Spühler hatten die Startnummer eins und zeigte gleich eine gute Leistung. Nach dem Springen hatten Beat und Melina zwar zwei Abwürfe zu verzeichnen. Doch die 14-jährige Schülerin behielt die Nerven und sicherte sich dank gezieltem Werfen eine Zeitgutschrift von vier Sekunden.

Unmittelbar nach dem Parcours glaubten die beiden noch nicht an eine Qualifikation. Doch ihre Endzeit von 126,68 reichte für den nötigen Rang sieben. Somit sind Spühlers aus Wasterkingen beim allerletzten CSI Zürich (vom 26. bis 28. Januar 2018) nicht nur dabei, sondern mitten drin, nämlich am Start beim CSI-Zürich-Familienspringen. «Wir freuen uns total, dieses unbeschreibliche Gefühl im Zürcher Hallenstadion noch einmal erleben zu dürfen», sagten Beat und Melina Spühler übereinstimmend.

Beat Spühler arbeitet bei der Berufsfeuerwehr am Flughafen Zürich. Daneben bewirtschaftet er den familieneigenen Landwirtschaftsbetrieb: «Ich reite seit Kindsbeinen an. Mein Vater hatte früher eine Fuhrhalterei.» Tochter Melina geht zurzeit in die ­dritte Sekundarschule und beginnt im nächsten Sommer die Ausbildung als Tiermedizinische Praxisassistentin im Tierspital Zürich. Auch sie reitet seit frühester Kindheit, ist bei den OKV-Newcomers mit dabei und spielt gerne Gitarre. Die beiden Pferde Pronto de Paban und Al Pacino II sind im Familienbesitz und stehen zu Hause auf dem eigenen Hof.

Zwei Top-10-Plätze für Umnus

Im Hauptspringen über die Stufe R/N135 mit einmaligem Stechen konnten sich von den 60 gestarteten Paaren deren 19 für die Barrage qualifizieren. Den schnellsten Ritt im Stechen gelang Altmeister Walter Gabathuler aus Diegten auf der Schweizer Stute Valeria. Er verwies den Unterländer Roger Umnus mit Salt’n Pepper aus Niederhasli um sieben Zehntelsekunden auf den Ehrenplatz. Umnus kam zudem im Springen der Kategorie R/N130 auf den 7. Platz.

Je einen 4. Platz in einem Zwei-Phasen-Springen über R/N115 gelang Grégory Roulin aus Stadel mit dem erst fünfjährigen Holsteiner Condor sowie Sandra Agosti aus Regensdorf mit Apfilithya.

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