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Mission Medaille in Riga

Vier Unterländer kämpfen mit der Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft in Lettland ab Samstag um eine WM-Medaille. GC-Routinier Michael Zürcher (35) will den Jungen mit seiner Erfahrung von sechs WM-Turnieren dabei helfen.

Routiniert: Der Bülacher Michael Zürcher (rechts) wird in Riga seine siebte Weltmeisterschaft für die Schweiz in Angriff nehmen. Bereits 133 Länderspiele hat der 35-jährige Unterländer für sein Land bestritten.
Routiniert: Der Bülacher Michael Zürcher (rechts) wird in Riga seine siebte Weltmeisterschaft für die Schweiz in Angriff nehmen. Bereits 133 Länderspiele hat der 35-jährige Unterländer für sein Land bestritten.
Michael Peter

Von morgen Samstag bis 11. Dezember steigt in Riga die elfte Unihockey-WM der Männer. Das Schweizer Team reist mit acht WM-Neulingen in die Hauptstadt Lettlands, aber auch mit Routiniers, die viel Erfahrung mitbringen. «Eine gute Mischung», findet Michael Zürcher. Mit 35 Jahren – zwei Wochen älter als Matthias Hofbauer – ist der Bülacher in Diensten der Grasshoppers der Teamsenior. Bei 133 Länderspielen ist Zürcher mittlerweile angekommen und Riga wird seine siebte Weltmeisterschaft sein. Genau mit dieser Erfahrung möchte er den jungen Teamkollegen helfen. «An einer WM kann alles passieren – und man darf sich durch nichts aus dem Konzept bringen lassen», weiss der Routinier. «2006 in Schweden gab es während unserer Partie gegen Norwegen einen Feueralarm. An der Heim-WM 2012 fiel in Bern der Strom aus. Und es gibt immer wieder Partien, auch gegen vermeintlich kleine Gegner, in denen zu Beginn einfach nichts läuft und kein Ball reinwill», zählt Zürcher einige Erlebnisse auf, die unerfahrenere Spieler aus dem Konzept bringen könnten.

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