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«Ohne Giulia wird es schwieriger»

Lynn Genhart sucht den Nervenkitzel, hat selten Albträume und weiss um die Kunst des Turnens. Kommende Woche bestreitet die 16-Jährige aus Wangen mit den Schweizerinnen an der EM in Glasgow den Teamwettkampf.

Der Balken ist für Lynn Genhart Lieblings- und Zittergerät zugleich. An der EM in Glasgow wird sie darauf eine Doppelpirouette zeigen, diese hatte sie vor einem Jahr in Cluj noch nicht im Repertoire.
Der Balken ist für Lynn Genhart Lieblings- und Zittergerät zugleich. An der EM in Glasgow wird sie darauf eine Doppelpirouette zeigen, diese hatte sie vor einem Jahr in Cluj noch nicht im Repertoire.
Keystone

Lynn Genhart, momentan bereiten Sie sich am Leistungszen­trum in Magglingen auf die EM vor, das bedeutet rund 30 Stunden Training pro Woche. Träumen Sie manchmal nachts von Ihren Übungen?

Lynn Genhart: Ja, das ist auch schon vorgekommen. (lacht) Aller­dings träume ich eher von den Wettkämpfen und kaum vom Training. Zum Glück waren es bisher­ keine Albträume, sondern eher positiv besetzte Bilder, etwas schräg, wie Träume eben sind. Das Einstudieren von neuen Elemen­ten geschieht im Kunstturnen durch Repetition.

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