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Olympiasieger geniesst Nebelrennen

Die zwölfte Ausgabe dürfte als die bisher turbulenteste in die Geschichte des Langstreckenrennens nach Eglisau eingehen. Auch für Simon Niepmann war es ein besonderer Wettkampf.

Simon Niepmann (vorne) packt beim Auswassern in Eglisau, von wo aus der Olympiasieger in Booten seines Vereins Seeclub Zürich unzählige Trainingskilometer auf dem Rhein absolviert hat, kräftig mit an.
Simon Niepmann (vorne) packt beim Auswassern in Eglisau, von wo aus der Olympiasieger in Booten seines Vereins Seeclub Zürich unzählige Trainingskilometer auf dem Rhein absolviert hat, kräftig mit an.
Balz Murer

Wegen des dichten Nebels auf dem Rhein sahen sich die Organisatoren vom auch in Eglisau beheimateten Seeclub Zürich zunächst gezwungen, die Startzeit zweimal nach hinten zu verschieben – und dann dazu, erstmals in der Geschichte des «härtesten Achterrennens der Schweiz», die Strecke zu verkürzen. «Bei dem Nebel wäre es zu gefährlich gewesen, die Rüdlinger Brücke in vollem Renntempo zu passieren», erklärt OK-Chef Benedikt Schmidt. «Sie liegt unmittelbar nach einer engen Kurve, darum wäre die Gefahr gross gewesen, gegen die Brückenpfeiler zu stossen.» Wie richtig die Organisatoren mit ihrem Entscheid lagen, zeigt ein Zwischenfall beim Einrudern: Zwei Boote stiessen im Nebel so heftig zusammen, dass eine der beiden Crews eilig auf ein Ersatzboot umsteigen musste. Abgesehen vom Materialschaden ging der Crash glimpflich aus.

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