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Roman Bickel auf der grossen Bühne

Der 18-jährige Roman Bickel wird am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer als einziger Unterländer Vertreter ins Sägemehl steigen.

Angriffslustig:Der Hochfelder Roman Bickel (hinten), der am kommenden Wochenende am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer ins Sägemehl steigt, gegen Michael Buchmann aus Bubikon am diesjährigen Bruederschwinget in Bachenbülach.
Angriffslustig:Der Hochfelder Roman Bickel (hinten), der am kommenden Wochenende am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer ins Sägemehl steigt, gegen Michael Buchmann aus Bubikon am diesjährigen Bruederschwinget in Bachenbülach.
David Küenzi

Für die Begegnung mit einem König werden die Mittel des Hochfelders wohl kaum reichen, für den Ausstich hingegen schon.

Höchstens ein Kotelett hätte Metzger Roman Bickel Anfang Saison auf seine Teilnahme am Eidgenössischen verwettet. «Ein gutes Stück, aber eben nicht allzu teuer», wie er mit einem leichten Lachen sagt. Doch als die Technischen Leiter des Nordostschweizerischen Schwingverbandes im Juli ihre 71 Schwinger selektionierten, konnten sie den 18-Jährigen nicht mehr übergehen. Bickel startete am Berchtoldschwinget im Januar mit einer Auszeichnung, und am Zürcher und Appenzeller Kantonalen kam er in die Kränze. Damit habe er Anfang Jahr ganz sicher nicht gerechnet, erklärt Bickel. Auch sonst hat ihm vor seiner erst dritten Saison bei den Aktiven kaum jemand einen solchen Erfolg zugetraut. «Einen Kranz ja, aber dass er gleich zwei davon holt, habe ich nicht erwartet. Was er da geschafft hat, ist gross­artig», sagt Bruno Auf der Maur, Medienchef des Zürcher Schwingerverbandes, der die Karriere des jungen Unterländers seit Jahren verfolgt.

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