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Umbauen, bis es passt

Silvana Tirinzoni und Alina Pätz, Alphatiere im Schweizer Curling, waren bis vor einem Jahr Rivalinnen. Seit dieser Saison machen sie gemeinsame Sache. Jetzt sind sie die neuen Weltmeisterinnen.

Skip Silvana Tirinzoni (links) scheint die perfekte Mischung gefunden zu haben. Mit Alina Pätz (2.v.l) im Team holt sie ihre erste Medaille an internationalen Titelkämpfen. Foto: Keystone
Skip Silvana Tirinzoni (links) scheint die perfekte Mischung gefunden zu haben. Mit Alina Pätz (2.v.l) im Team holt sie ihre erste Medaille an internationalen Titelkämpfen. Foto: Keystone

Manchmal dauert es seine Zeit, bis die besten Schweizer Curlerinnen und Curler ihr Glück finden. Und manchmal müssen sie umbauen, bis alles passt. Die gebürtige Oberglatterin Silvana Tirinzoni und Alina Pätz führten jahrelang eigene Teams. Pätz wurde 2015 mit den Bernerinnen Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen und Nadine Lehmann Weltmeisterin, weitere Erfolge blieben aber aus. Tirinzoni glückten an den Turnieren der World Tour viele ausgezeichnete Ergebnisse, aber an internationalen Titelkämpfen reichte es ihr nie zu einer Medaille. Aber die neue Mischung im Team des CC Aarau ist explosiv. Für die erste Position holte Tirinzoni Melanie Barbezat, die ihrerseits als Skip ein Team geführt hatte. Die Bielerin war an der WM die zweitbeste Nummer 1. Die grösste Baustelle im neuen Team war jedoch das «Back-End», die Positionen 3 und 4. Heute weiss man, dass der Umbau nicht besser hätte gelingen können. EM-Silber und WM-Gold sind für die erste Saison keine schlechte Ausbeute.

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