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Van Duijn muss weiter bangen

Der Bassersdorfer Delfin-Spezialist Nico van Duijn hat sein Hauptziel verpasst: die Limite für die Qualifikation zu den Olympischen Sommerspielen von Rio de Janeiro zu unterbieten.

Nico van Duijn könnte den Sprung nach Rio doch noch schaffen.
Nico van Duijn könnte den Sprung nach Rio doch noch schaffen.
Keystone

Sieger Nico van Duijn blieb mit der Finalzeit von 53,80 Sekunden in seiner Paradestrecke 100 Meter Delfin über eine Sekunde über jenem Limitenwert, den der internationale Schwimmverband als Marke für den Sprung ins Olympia-Becken von Rio de Janeiro gesetzt hat. Die Weichen in Richtung Brasilien konnte der Schweizer Meister an den Schweizer Sommer-Meisterschaften in Genf somit nicht stellen. «Ich wäre gerne schneller gewesen und hätte mein Traumziel erreicht», sagte Van Duijn.Definitiv abschreiben muss der Bassersdorfer Rio indes noch nicht. Für ihn kommt es vielmehr darauf an, wie viele Konkurrenten bis gestern Abend den Qualifikationswert erfüllt haben. Handelt es sich dabei um weniger als 16 Schwimmer, werden die restlichen Plätze an die besten Nachfolgenden vergeben. Der Entscheid, wer davon profitiert, fällt allerdings erst in 14 Tagen. «Das werden zwei schwierige Wochen, der Entscheid liegt jetzt nicht mehr in meinen Händen», sagt der ETH-Student. Van Duijn weiss, dass es für ihn mit seinem Bestwert von 53,36, den er an den Schweizer Meisterschaften im Frühjahr erreicht hatte, ganz knapp werden dürfte.

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