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Luzern muss 0:2-Hypothek wettmachen

Dem FC Luzern droht im Rückspiel in der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation das fünfte Ausscheiden in Folge im Hochsommer. Das 0:2 aus dem Hinspiel in Osijek ist eine schwere Hypothek.

An Utrecht, Genk, St. Johnstone und Sassuolo scheiterte der FC Luzern seit 2010 im Vorprogramm der Europa League. Um die Hürde Osijek zu überspringen, benötigen die Innerschweizer nicht nur den ersten Sieg auf internationaler Bühne seit fünf Spielen, sondern sogar einen mit drei Toren Differenz. "Es wird schwierig, aber wir werden alles versuchen", sagte Trainer Markus Babbel.

Der FCL geht personell angeschlagen ins Spiel. Mehr als ein halbes Dutzend Spieler ist verletzt oder noch mit Trainingsrückstand. Zudem hat Verteidiger Remo Arnold im Hinspiel einen Kreuzbandriss erlitten. "Kommt hinzu, dass der Gegner in der Vorbereitung weiter ist als wir", so Babbel. Die kroatische Liga begann ihre Saison schon am vergangenen Wochenende; Osijek startete mit einem 1:1 im Heimspiel gegen Rudes Zagreb.

Sollten die Luzerner den geforderten hohen Sieg realisieren, würden sie in der 3. Runde (27. Juli/3. August) mit einem Duell mit dem niederländischen Spitzenteam PSV Eindhoven belohnt. "Der PSV Eindhoven - das ist für mich die Fussball-Welt", sagte Babbel. Als die Niederländer tatsächlich noch zur Spitze des Weltfussballs gehörten, trafen sie schon einmal auf den FCL. Das war 1989 im Meistercup, ein Jahr nachdem Eindhoven diesen Wettbewerb gewonnen hatte.

SDA

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