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Olympia-Endspurt im Zeichen des Coronavirus

Für Adrian Heidrich beginnt am Montag am World-Tour-Turnier von Doha die olympische Saison. Gemeinsam mit seinem Berner Mitspieler Mirco Gerson startet der Klotener auf einem Startplatz für Tokio 2020 in die kurze Qualifikationsphase.

Dem Klotener Adrian Heidrich (rechts) und Mirco Gerson lief es in den vergangenen Monaten rund.
Dem Klotener Adrian Heidrich (rechts) und Mirco Gerson lief es in den vergangenen Monaten rund.
AP

Wäre alles nach Plan verlaufen, stünden Adrian Heidrich und Mirco Gerson schon in diesen Tagen auf Turniersand. Am World-Tour-Event der dritthöchsten Kategorie (drei Sterne) im iranischen Bandar Abbas hätten sie seit Dienstag um Punkte für die Weltrangliste und den Wettkampf-Feinschliff für das unmittelbar anschliessende Viersternturnier im nahen Doha gespielt. Doch der Ausbruch des Coronavirus im Iran bewog die Verantwortlichen des Volleyball-Weltverbands am Montag der vergangenen Woche, das dort geplante Turnier auf unbestimmte Zeit zu verschieben. «Wir sind froh, die Gesundheit geht vor», sagte Heidrich wenige Tage nach der Absage dazu. Während des Telefonats aus dem Trainingslager auf Teneriffa klang seine Stimme etwas heiser und belegt. «Man hat auch hier ein mulmiges Gefühl, das Hotel, das unter Quarantäne steht, ist nur sieben Kilometer von uns entfernt», schildert der 25-Jährige. Und gibt gleich selbst Entwarnung: «Bei mir war es jetzt nur eine Erkältung, und es geht mir schon viel besser.» Das letzte, achttägige Trainingslager, das der 2,07 Meter gross gewachsene Blockspieler und sein Beach-Kompagnon Mirco Gerson gemeinsam auf der spanischen Kanareninsel bestritten haben, war durch Heidrichs Erkrankung etwas beeinträchtigt. Ansonsten sei die Saisonvorbereitungszeit indes reibungslos verlaufen, berichtet er zufrieden. «Und bis zum Start in Doha ist sicher alles gut, wir sind bereit.»

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