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Pipo Schödler tritt zum Saisonende zurück

Pipo Schödler tritt per Ende Saison nach nur einem Jahr als Nationaltrainer der Schweizer Skispringer zurück.

Pipo Schödler will nicht über diese Saison hinaus Skisprung-Nationaltrainer bleiben
Pipo Schödler will nicht über diese Saison hinaus Skisprung-Nationaltrainer bleiben
Keystone

Diesen Entscheid teilte der jüngere Bruder von Berni Schödler, dem Chef Skisprung von Swiss-Ski, am Freitagabend in Oslo seinen Athleten um Teamleader Simon Ammann mit. "Einerseits ist es mir nicht gelungen, die Weiterentwicklung der jungen Athleten so voran zu treiben, wie ich mir das vorgestellt habe. Andererseits habe ich festgestellt, dass der Weltcup-Zirkus - mit all seinen Facetten - nicht meine Welt ist. Im Vergleich zum Continental-Cup liegt beispielsweise der Fokus im Weltcup viel stärker auf dem Material, der Mensch kommt mir dabei zu kurz", begründet Schödler seinen Entscheid. Der 42-jährige Engadiner hatte im Frühling 2015 zusammen mit dem Deutschen Ronny Hornschuh die Nachfolge von Martin Künzle als Nationaltrainer angetreten. Die beiden funktionieren in dieser Saison als gleichgestelltes Duo, auf dem Papier aber ist Pipo Schödler der Chef. Bis 2011 war Schödler Trainer der Schweizer Skispringerinnen, danach betreute er bis im vergangenen Frühjahr die Swiss-Ski-Springer im Continental-Cup.

SDA

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