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Töffrüpel Fenati hat nun auch Ärger mit der Polizei

Erst wurde seine Strafe verkürzt, dann zeigte sein ehemaliges Team Interesse – und nun sorgt er wieder für Negativschlagzeilen.

Lebensgefährliche Aktion: Sie rasen mit 200 km/h die Gerade entlang, dann brennen Romano Fenati die Sicherungen durch und er zieht die Bremse an der Maschine seines Konkurrenten. <i>(Video: SRF)</i>

Im September dieses Jahres gelangte Romano Fenati weltweit in die Schlagzeilen. Sein lebensgefährliches Manöver sorgte für Empörung. Der italienische Moto2-Pilot zog damals am GP von Misano seinem Kontrahenten Stefano Manzi bei 200 km/h am Bremshebel. Manzi konnte mit viel Glück einen Sturz verhindern.

In der Folge wurde Fenati von seinem Team Marinelli Snipers fristlos entlassen und vom Verband acht Monate suspendiert. Der 22-Jährige gab zwei Tage nach seiner halsbrecherischen Aktion seinen Rücktritt bekannt.

Ende Oktober hat der Verband Fenatis Sperre verkürzt. Er ist nur noch bis Ende dieses Jahres gesperrt. Wie italienische Medien berichten, soll zudem nun sein ehemaliger Rennstall mit dem Gedanken spielen, den Rüpel in der nächsten Saison für sein Moto3-Team zu engagieren.

Immer wieder hat er Ärger

Romano Fenatis Aussetzer im September war nur einer von vielen Fehltritten des talentierten Piloten. Er fiel schon in jungen Jahren in den Nachwuchsserien negativ auf, flog aus Valentino Rossis Sky Racing Team und hat auch schon einem Konkurrenten im Qualifying den Motor von dessen Maschine abgestellt.

Vergangenen Freitag lieferte sich Fenati auf einer italienischen Autobahn eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Als ihn die Beamten stoppen konnten, wurden sie von Fenati beleidigt. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft.

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