Boxer küsst nach Sieg TV-Moderatorin

Der Schwergewichtsboxer Kubrat Pulev feiert seinen Triumph auf unübliche Art und Weise. Das sorgt für Empörung.

Pulevs Kuss sorgt für Empörung. (Video: Youtube/Jenny SuShe)

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Ein Kuss nach dem Sieg im Ring ist für Boxer nichts Aussergewöhnliches. Im Normalfall kommen die Ehefrauen oder Freundinnen in den Genuss des Schmatzers. Nicht so im Fall von Kubrat Pulev. Der bulgarische Schwergewichtsboxer entschied sich, seinen Kuss jemandem zu geben, der das überhaupt nicht erwartet hatte.

Pulev hatte kurz zuvor seinen Kampf gegen Bogdan Dinu in Las Vegas gewonnen. Danach wurde er zum Interview gebeten, mit dem TV-Sender Vegas Sports Daily. Moderatorin Jennifer Ravalo interviewte den 37-Jährigen, der in seinem 28. Kampf seinen 27. Sieg feierte. Am Ende fragte Ravalo, ob Pulev nun ein Kampf gegen Ex-Weltmeister Tyson Fury zustehe. Der Boxer antwortete mit einem trockenen Ja und küsste die Moderatorin unverhofft auf den Mund.

Es war «eigenartig»

Ravalo stand die Überraschung ins Gesicht geschrieben. Zwar reagierte sie mit einem Lächeln, aber es war ihr anzusehen, dass sie nicht wusste, wie sie mit dieser Situation umzugehen hat. «Peinlich» und «eigenartig» sei das Ganze gewesen, gab Ravalo kurze Zeit später auf Twitter bekannt.

Pulev äusserte sich ebenfalls, er schrieb auf Instagram: «Jenny ist eine gute Freundin von mir. Ich war nach dem Interview so begeistert, dass ich sie küsste. Nach diesem Kuss lachten wir beide und dankten uns gegenseitig. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.»

Bisher wurde Pulev für seine Aktion nicht belangt. Auf den sozialen Medien wird der Boxer aber harsch kritisiert. Das sei sexueller Missbrauch. Pulev, der seit Jahren verheiratet ist, sollte für immer aus dem Sport verbannt werden, heisst es unter anderem. (hua)

Erstellt: 26.03.2019, 10:07 Uhr

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