Holdener verpasst das Podest knapp

Federica Brignone gewinnt als erste Italienerin den Riesenslalom von Sestriere zusammen mit Petra Vlhova. Wendy Holdener wird Vierte.

Wendy Holdeners Fahrt zu Platz vier (Quelle: SRF)

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Die Zuschauer in Sestriere bangen und zittern. Reicht es, oder reicht es nicht? Federica Brignone, die Führende des ersten Laufs und vor allem die Lokalmatadorin, ist noch wenige Tore vor dem Ziel entfernt. In diesem wartet notabene Petra Vlhova. Und die Slowakin darf hoffen, weil die Italienerin bei der letzten Zwischenzeit nur einen Vorsprung von 4 Hundertstelsekunden hatte. Dann ist Brignone unten - und auf der Anzeigetafel steht weiss auf grün: 0,00.

Ex-aequo entscheiden die beiden also den Riesenslalom von Sestriere für sich. Was irgendwie logisch ist, weil sie sich in beneidenswerter Form befinden. Brignone entschied vor Wochenfrist die Alpine Kombination in Altenmarkt-Zauchensee für sich und stand in diesem Winter im Riesenslalom bereits zweimal auf dem Podest. Selbiges kann Vlhova zwar nicht von sich behaupten. Dafür gewann sie die letzten beiden Slaloms. Und liess jüngst wissen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis zum nächsten Podestplatz im Riesenslalom. Denn im letzten Winter hatte sie in der Basisdisziplin drei Siege sowie den WM-Titel gefeiert.

Nur Holdener überzeugt

Besonders bitter ist das Verdikt für Mikaela Shiffrin. Die Dominatorin der letzten Jahre verlor lediglich eine Hundertstelsekunde auf Brignone und Vlhova. Vor allem aber stand ihr abermals Vlhova vor der Sonne - so wie bereits in den letzten beiden Slaloms in Zagreb und Flachau.

Und die Schweizerinnen? Nun, Wendy Holdener machte im zweiten Lauf mit der zweitschnellsten Zeit noch einen Rang gut und wurde Vierte. Es ist - nach dem 3. Platz in Courchevel - das zweitbeste Riesenslalom-Ergebnis für die Schwyzerin in diesem Winter. Die anderen Schweizerinnen vermochten nicht zu überzeugen. Michelle Gisin wurde 16., Andrea Ellenberger 21. und Lara Gut-Behrami fuhr auf Platz 23. (mob)

Erstellt: 18.01.2020, 15:30 Uhr

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