Rang 3 für Holdener, Shiffrin holt Tagessieg

Wendy Holdener gelingt die geforderte Steigerung und sichert sich in St. Moritz im Parallel-Slalom ihren ersten Podestplatz des Winters.

Erster Podestplatz der Saison: Die 25-jährige Schwyzerin sichert sich im Parallel-Slalom den 3. Rang. Video: SRF

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Wendy Holdener schafft es im Weltcup-Parallelslalom von St. Moritz zum ersten Mal in diesem Winter auf das Podest. Die Schwyzerin wird im erst zweiten Rennen dieses Formats Dritte.

Mikaela Shiffrins Dominanz erhärtete sich derweil weiter. Die 23-jährige Amerikanerin marschierte souverän in den Final und feierte in ihrem 140. Weltcuprennen den 48. Sieg und den 68. Podestplatz. Im Final behielt sie gegen die Slowakin Petra Vlhova um 11 Hundertstel die Oberhand, obwohl sie durch einen kleinen Fehler zwischenzeitlich ins Hintertreffen geriet. Shiffrin hatte schon den ersten Parallelslalom vor einem Jahr in Courchevel gewonnen.

Holdener nur mit Mühe in den K.o.-Läufen

Holdener ihrerseits hatte Glück, in den K.o.-Läufen überhaupt dabei zu sein. Als 31. hatte sie es am Morgen nach verpatztem Qualifikationslauf gerade noch ins 32er-Feld geschafft. Indem sie sich danach in der 1. Runde er K.o.-Läufe gegen die als Nummer 2 gesetzte Slalom-Olympiasiegerin Frida Hansdotter durchsetzte, befreite sie sich aus der ungünstigen Ausgangslage.

In der Folge zog sie mit überzeugenden Siegen gegen Irene Curtoni und Lena Dürr in die Halbfinals ein. Dort führte sie gegen Vlhova bis kurz vor dem Ziel. Weil sich Vlhova im Finish einen Tick mehr streckte, musste sich Holdener um 2 Hundertstel geschlagen geben.

Danioth und Bissig scheitern in der ersten Finalrunde

Aline Danioth und Carole Bissig, die weiteren Schweizerinnen in den K.o.-Läufen, scheiterten in der 1. Runde. Danioth vergab den Achtelfinaleinzug gegen Marusa Ferk in Führung liegend mit einem Fehler in den letzten Toren, Bissig blieb gegen Petra Vlhova chancenlos.

Michelle Gisin war bereits in der Qualifikation, einem Zeitlauf über knapp 30 Sekunden, als 45. klar hängengeblieben. Auch für Elena Stoffel (33.) und Charlotte Chable (43.) war das Rennen vorzeitig gelaufen. (var/sda)

Erstellt: 09.12.2018, 12:42 Uhr

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