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Zürich Top – Hawaii Flop

Ronnie Schildknecht durchlebte in der Saison 2015 ein Wechselbad der Gefühle. Der Samstagerer blickt zurück und meint:«Das Positive überwiegt».

Mit leeren Batterien unterwegs: Körperlich geschwächt angetreten, musste Ronnie Schildknecht die Ironman-WM noch auf der Radstrecke aufgeben.
Mit leeren Batterien unterwegs: Körperlich geschwächt angetreten, musste Ronnie Schildknecht die Ironman-WM noch auf der Radstrecke aufgeben.
Keystone

Zurzeit spielt Ronnie Schildknecht lieber Unihockey mit Kollegen, als sich gross in seiner Kernkompetenz Schwimmen, Velofahren und Laufen zu betätigen. Und so liegt denn auch der letzte Wettkampf für den «Eisenmann vom Zürichsee» schon einige Wochen zurück. Ganz verdaut ist die Enttäuschung von Hawaii vom 10. Oktober beim Seebuben noch nicht. Der 36-jährige Profi aus dem BMC-Etixx-Uplace-Team hatte sich für die Weltmeisterschaft auf der Pazifikinsel viel vorgenommen – «ich hoffe auf einen Platz in den Top 5», gab der Samstagerer vor dem Start erwartungsfroh bekannt. Immerhin steht beim Zürcher auf Hawaii schon ein 4. Rang zu Buche. 2008 war das, also schon etwas her. Danach lief es nicht immer nach Wunsch; im Vorjahr reichte es zum 12. Platz. Nicht genug für einen Athleten, der vom Podest träumt. «Den perfekten Tag hatte ich nach 2008 nie mehr», gab Schildknecht vor dem neuen Anlauf zu Protokoll. Nun sollte es wieder besser herauskommen, und dafür änderte der «Eisenmann» sein Vorbereitungsprogramm auf die WM radikal. Er flog bereits fünf Wochen vor dem Rennen auf die Pazifikinsel – ein Fehler, wie sich herausstellen sollte.

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