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Lichtblick für AltersheimbewohnerStadt Zürich lockert das strikte Besuchsverbot in den Alterszentren

Ab kommender Woche ermöglichen «Besuchszelte» Kontakte zwischen Bewohnern und Angehörigen unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften.

Seit Wochen müssen Seniorinnen und Senioren in Alters- und Pflegeheimen ohne den Besuch ihrer Liebsten auskommen. In der Stadt Zürich sind zumindest Sichtkontakte ab nächster Woche wieder möglich.
Seit Wochen müssen Seniorinnen und Senioren in Alters- und Pflegeheimen ohne den Besuch ihrer Liebsten auskommen. In der Stadt Zürich sind zumindest Sichtkontakte ab nächster Woche wieder möglich.
Themenfoto: Tamedia

Dass Pensionierte, die in Alterszentren leben, seit Wochen keinen Besuch mehr von ihren Angehörigen erhalten können, gilt als eine der besonderen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Nun bringt ein Entscheid – zumindest in der Stadt Zürich – eine gewisse Entspannung. Ab nächste Woche wird das Besuchsverbot nämlich gelockert.

Kein direkter Kontakt

Die ersten Alterszentren in der Stadt Zürich haben an ihren Gebäudefassaden bereits wetterfeste Besuchszelte oder -boxen installiert. Die Bewohnerin sitze im Haus, der Besucher betrete von aussen das Zelt oder die Box, schreibt die Stadt in einer Mitteilung vom Freitag. So bestehe zwar Sichtkontakt, ein direkter Kontakt werde jedoch durch ein Fenster oder eine Plexiglasscheibe verhindert. Gespräche finden übers Telefon statt.

Die Maximaldauer eines Besuchs beträgt laut Mitteilung 30 Minuten. So soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner Besuch empfangen können.

«Das Besuchsverbot muss leider bestehen bleiben. Mit den Zelten schaffen wir jetzt eine Möglichkeit, dass die Menschen sich wieder begegnen können. Das ist ein enorm wichtiger Schritt», wird Stadtrat Andreas Hauri (GLP), Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements, in der Mitteilung zitiert.

SDA