Süden wehrt sich heftig gegen Südstarts
Verbände und Gemeinden im Süden des Fluhafens reagieren auf die sogenannte Konsenslösung von 137 Gemeinden. Südstarts kommen für sie nicht in Frage.

Die Gemeinden im Norden, Osten und Westen des Flughafens Kloten fordern, dass die Flieger jeweils zwischen 10 und 14 Uhr gegen Süden starten. Die Gemeinden sprachen gegenüber den Medien von einer Konsenslösung. Die Vertreter des Südens waren aber nicht dabei. Die Anderen warfen dem Süden vor, Frontalopposition zu machen. Jetzt reagieren der Verein Flugschneise Süd Nein (VFSN) und die Stiftung gegen Fluglärm sowie die Gemeinde Zollikon mit Medienmitteilungen. Klarer Grundtenor: Es darf keine Südstarts geben. Der VFSN kritisiert, dass «dünn besiedelte Regionen unter fadenscheinigsten Vorwänden den Fluglärm in den Süden abzuschieben versuchen». Dies geschehe getreu dem Motto: «Uns die Arbeitsplätze, euch den Fluglärm.» Der VFSN meint, dass die geforderten Südstarts geradeaus einzig dem Flughafen nützen würden. «Sie bringen ihm mehr Kapazität», heisst es in der Mitteilung. Von einem Konsens könne keine Rede sein. «137 Gemeinden hört sich zwar nach viel an, weil diese Gemeinden aber sehr dünn besiedelt sind, vertreten sie nur einen Bruchteil der Bevölkerung», schreibt der VFSN.















