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Während erster Corona-WelleTessiner wollten Spitalpersonal aus Kuba einfliegen

Ärzte von der kommunistischen Karibikinsel in Schweizer Spitälern? Die Idee von Kuba-Freunden stiess bei der Kantonsregierung auf Wohlwollen. Kritiker bezeichnen das Vorhaben als Propaganda.

In Italien waren sie willkommen: Kubanische Ärzte bei ihrer Ankunft in Mailand am 22. März 2020.
In Italien waren sie willkommen: Kubanische Ärzte bei ihrer Ankunft in Mailand am 22. März 2020.
Foto: Daniele Mascolo (Reuters)

Am 1. April schreibt ein Mitarbeiter des Tessiner Gesundheitsdepartements an die Vereinigung Schweiz - Cuba ein E-Mail, das Tamedia vorliegt. Darin erwähnt er, dass die Tessiner Spital-Dachorganisation insgesamt 15 ärztliche und pflegerische Fachpersonen aus Kuba einsetzen könnte, nämlich in der Anästhesie. «Diese Spezialisten würden in die Stationen für Intensivmedizin integriert, sofern sie kurzfristig verfügbar sind», schreibt das Gesundheitsdepartement.

Ausserdem solle die Vereinigung Schweiz - Cuba Personalien und berufliche Lebensläufe der Ärzte, Ärztinnen, Krankenschwestern und Pfleger schicken. Die Tessiner Behörden würden sich dann um Aufenthaltsbewilligung und Arbeitserlaubnis kümmern. Gebraucht werde auch eine «offizielle Bestätigung», dass das Personal nicht auf Kuba gebraucht werde.

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