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Dänikons Budget 2021Trotz Minus im Voranschlag keine Steuererhöhung

Das Budget 2021 von Dänikon sieht einen Aufwandüber­schuss von rund 400’000 Franken vor, der Steuerfuss soll unverändert bei 39 Prozent festgesetzt werden.

Wie der Gemeinderat von Dänikon mitteilt, hat er zuhanden der Rechnungsprüfungs­kommission und der Gemeindeversammlung das Budget 2021 verabschiedet. Dieses rechnet mit einem Aufwandüber­schuss von rund 400’000 Franken. Der Steuerfuss soll unverändert bei 39 Prozent bleiben.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, schloss der Jahresabschluss 2019 mit einem Aufwandüberschuss von rund 221’000 Franken etwa im Rahmen des damals budgetierten Wertes von rund 161’200 Franken ab. Die verzeichneten Auf­wandsteigerungen in den Bereichen allgemeine Verwaltung und Gesundheit sowie die tieferen Einnahmen bei den Steuererträgen der Vorjahre konnten mit deutlich höheren Grundstückgewinnsteuereinnahmen und einem höheren Nettoertrag beim Finanzausgleich weitgehend kompensiert werden.

Das aktuelle Budget 2021 werde insbesondere durch einen sich abzeichnenden spürbaren Rückgang bei den Steuereinnahmen der natürlichen Personen (rund 120’000 Franken), einen tieferen Finanzausgleich (rund 57’500 Franken) sowie den Wegfall der einmaligen ZKB-Jubiläums­dividende (56’100 Franken) geprägt.

Steuereinnahmen gehen wegen Einbruch der Wirtschaftsleistung zurück

Hintergrund für den Rückgang der Steuereinnahmen und des Ressourcenausgleiches bildet dabei der massive Einbruch der Wirtschaftsleistung, verursacht durch die Corona-Krise. Eine auf­grund der einbrechenden Einnahmen durchgeführte vertiefte Überprüfung des Budgetent­wurfes 2021 führte über alle Funktionen hinweg zu zahlreichen Projektver­schiebungen oder Streichungen. Zusammen mit der auf das Jahr 2020 erfolgten Erhöhung des Steuerfusses um 3 Prozentpunkte kann so das Defizit im Budget 2021 trotz des schwierigen wirt­schaftlichen Umfeldes bei knapp 400’000 Franken gehalten werden.

Aktuell seien allerdings keine verlässlichen Prognosen möglich, wie sich in näherer und mittlerer Zu­kunft die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund der Pandemie verändern werden. Der Gemeinderat sieht daher trotz des hohen Aufwandüberschusses im Budget 2021 von einer sofortigen Reaktion in Form einer erneuten Erhöhung des Steuerfusses ab.

Die Gemeindeversammlung findet am Donnerstag, 10. Dezember, ab 20 Uhr im Saal im Anna Stüssi Haus statt. Die Berichte und Akten sind hier zu finden oder auf der Gemeindeverwaltung.

red