Zum Hauptinhalt springen

Steuergelder für seine HotelsTrump, der Gschäftlimacher

Präsident Donald Trump gerät oft in ethische Konflikte mit dem Geschäftsmann Trump. Das stört ihn überhaupt nicht. Im Gegenteil: Er nimmt, was er bekommen kann – auch das Geld der Steuerzahler.

Donald Trump beim Verlassen des Trump Store in einem Hotel in Las Vegas, das ebenfalls zu seinem Imperium gehört.
Donald Trump beim Verlassen des Trump Store in einem Hotel in Las Vegas, das ebenfalls zu seinem Imperium gehört.
Foto: Josh Edelson (AFP)

Wer heute etwas vom mächtigsten Mann der Welt will, bemüht sich nicht um einen Termin im Weissen Haus – er checkt als Gast in einem der noblen Hotels, Privat- oder Golfclubs des Geschäftsmanns Donald Trump ein, um dort das Gespräch mit dem Hausherrn oder einem seiner Adlaten zu suchen. Der Präsident, so schrieb jüngst die «New York Times», agiere in den Luxusherbergen als eine Art «Einlasskontrolleur für den Zugang zu seiner eigenen Regierung».

Trump trat die Leitung seiner Unternehmensgruppe, die ihm mit dem Betrieb von Hotels, Clubs, Büro- und Wohngebäuden ein Vermögen von rund drei Milliarden Dollar beschert haben soll, zwar offiziell an seine beiden erwachsenen Söhne Donald Jr. und Eric ab. Aber es gibt Dutzende Berichte, wonach sich der Präsident regelmässig über den Gang der Geschäfte informieren lässt und bei wichtigen Entscheidungen weiter das letzte Wort hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.