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Noch lange keine WettkämpfeTurner müssen sich in Geduld üben

Während der Fussball mit Geisterspielen oder die Leichtathletik mit kleineren Meetings wieder beginnen, fängt die Turnwelt erst langsam an, sich wieder zu drehen. Der Kalender ist stark ausgedünnt, die Liste der Absagen lang.

Fliegt unbeirrt seinem grossen Olympia-Ziel entgegen: Der Bülacher Eddy Yusof, hier über dem Reck an der EM 2019 in Polen.
Fliegt unbeirrt seinem grossen Olympia-Ziel entgegen: Der Bülacher Eddy Yusof, hier über dem Reck an der EM 2019 in Polen.
Archivfoto: Keystone

Seit Mitte Mai können die Turnerinnen und Turner unter Einhaltung von strengen Regeln wieder trainieren. Das tun die Kunstturner am nationalen Leistungszentrum in Magglingen seither auch wieder. «Ich habe mich sehr gefreut, in die Halle zurückzudürfen», kommentiert einer von ihnen, der Bülacher Nationalkader-Turner Eddy Yusof. Obwohl er sich wie alle Turner körperlich fit gehalten hatte, konnte er vieles zu Hause nicht machen. Ein langsamer Wiederaufbau, ein Grundschul-Training und somit eine Wiederangewöhnung an die Geräte waren daher unumgänglich. «Mir hat der Vita-Parcours sehr geholfen. Dort im Barren konnte ich Handstand-Drehungen üben oder am Reck und an den Ringen immerhin hangen», erklärt Ian Raubal. Der Kunstturner des TV Opfikon-Glattbrugg zeigt sich froh darüber, dass einst Turner diesen Parcours erfunden und so die Halle mindestens teilweise in den Wald verlegt haben. Trotzdem hat auch er die Halle vermisst.

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