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Rumäne in Samstagern getötet – Landsmann soll Täter sein

Im Industriegebiet in Samstagern ist ein Mann getötet worden. Die Tat ereignete sich im Innern eines Betriebs. Acht Personen wurden verhaftet. Ein Rumäne gilt als dringend tatverdächtig.

Ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Zürich fuhr am Montagmorgen in Samstagern ein. Untersucht wurde ein Tötungsdelikt in einem Autospritzwerk.
Ein Grossaufgebot der Kantonspolizei Zürich fuhr am Montagmorgen in Samstagern ein. Untersucht wurde ein Tötungsdelikt in einem Autospritzwerk.
Pascal Jäggi

Mitten am Morgen ist am Montag ein Grossaufgebot der Kantonspolizei aufgetaucht. Mitarbeiter der Betriebe im Samstagerer Industriegebiet erzählen von mehreren Verhafteten und einem Krankenwagen, der bald wieder davongefahren ist. Versorgt werden konnte niemand, denn dem Mann, der im Innern eines Autospritzwerks lag, konnten die Sanitäter nicht mehr helfen.

Wie Rebecca Tilen, Mediensprecherin der Kantonspolizei Zürich, bestätigt, muss von einem Tötungsdelikt ausgegangen werden. Das Opfer, ein 30-jähriger Rumäne, lag tot im Pausenraum. Er war ein Mitarbeiter des Betriebs. Die Kapo wurde gegen 9 Uhr alarmiert. Gleich acht Personen aus dem Umfeld des Betriebs sind verhaftet worden. Darunter sind vier Schweizer, ein Italiener und drei Rumänen. Nur einer gilt allerdings bisher als dringend tatverdächtig — ein ebenfalls 30-jähriger Rumäne.

Toter Rumäne in Samstagern: Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.
Toter Rumäne in Samstagern: Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

Unauffällige Firma

Zu den genauen Umständen der Bluttat äussert sich die Kantonspolizei nicht. Auch nicht dazu, dass es sich um eine Messerstecherei handeln soll, wie am Montag zu hören war. Wann die Tat genau stattgefunden hat, ist noch unklar. Was im Betrieb los war ist nicht zu erfahren. Laut Augenzeugen hat die Kantonspolizei unter anderem den Besitzer der Firma verhaftet.

Mitarbeiter von anderen Betrieben in der Gegend zeigen sich überrascht von der Tat. Sie hätten nie viel mitbekommen, was in der Firma so laufe. Doch wenn man etwas gebraucht habe, seien die Angestellten immer freundlich gewesen und hätten gern geholfen, sagt einer. Offenbar gab es im Gebäude mehrere Zimmer, in denen Angestellte wohnten. Es gibt allerdings in der Gegend auch schon wilde Gerüchte über Schwarzarbeit im Betrieb oder Verkauf von Drogen. Die Kantonspolizei äussert sich nicht zu einem möglichen Motiv.

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