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60 Jahresvertrag für die EKZ

Die Elektrizitätswerke Zürich dürfen die Limmat weitere 60 Jahre nutzen. Das Flusskraftwerk in Dietikon soll in den nächsten Jahren ausgebaut werden.

Ein dauerhaftes Kraftwerk: Bereits 1888 wurde an der Limmat in Dietikon der erste Generator im Limmattal in Betrieb genommen.
Ein dauerhaftes Kraftwerk: Bereits 1888 wurde an der Limmat in Dietikon der erste Generator im Limmattal in Betrieb genommen.

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben die Konzession zur Wasserkraftnutzung in Dietikon für weitere 60 Jahre erhalten. Damit können die EKZ ihre Pläne für eine Erneuerung des Kraftwerks weiter vorantreiben.

Das EKZ-Wasserkraftwerk in Dietikon soll dereinst Strom für rund 4500 Vierpersonenhaushalte liefern. Mit den heutigen Anlagen können rund 3800 durchschnittliche Haushalte versorgt werden. Vorgesehen ist insbesondere der Bau eines zusätzlichen Dotierkraftwerks, welches Strom aus der - erhöhten - Restwassermenge produziert.

Gemäss einer Mitteilung vom Mittwoch rechnen die EKZ nun mit Investitionen von rund 43 Millionen Franken. Vor zweieinhalb Jahren wurden die Kosten für den Um- und Ausbau sowie die vorgesehenen ökologischen Ersatzmassnahmen noch auf 29 Millionen geschätzt.

Baustart 2018

«Ein beachtlicher Teil der Kosten entsteht für Massnahmen zur Wiederherstellung der freien Fischwanderung und für weitere ökologische Ersatzmassnahmen sowie für Erholungs- und Hochwasserschutzmassnahmen», halten die EKZ fest.

Die EKZ haben die Unterlagen für die erforderliche Baubewilligung beim kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft eingereicht. Die Unterlagen werden noch öffentlich aufgelegt.

«Sobald die Baugenehmigung vorliegt, kann mit dem effektiven Bau der Kraftwerksanlagen und den begleitenden Ersatz-, Erholungs- und Hochwasserschutzmassnahmen begonnen werden», schreiben die EKZ. Mit einem Start der Bauarbeiten rechnen die EKZ im Jahr 2018. Sie dürften voraussichtlich zwei Jahre dauern.

SDA/huy

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