Kanton Zürich

Kanton Zürich soll sich an Überdeckung des Gubristtunnels beteiligen

Der Kanton Zürich soll sich an den Kosten für die Überdeckung der A1 bei Weiningen beteiligen. Der Regierungsrat hat dem Kantonsrat einen entsprechenden Objektkredit von 5 Millionen Franken beantragt.

Die entstehenden Kosten vor der Ausfahrt Weiningen sollen vom Kanton mitgetragen werden.

Die entstehenden Kosten vor der Ausfahrt Weiningen sollen vom Kanton mitgetragen werden. Bild: Keystone

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Geplant ist eine 100 Meter lange Überdeckung, die direkt an das westliche Portal der bestehenden ersten und zweiten sowie der neuen dritten Gubrist-Röhre anschliesst. Dazu kommt ein neuer Halbanschluss, der im Vergleich zum bestehenden um rund 200 Meter in Richtung Limmattaler-Kreuz verschoben wird.

Das Bundesamt für Strassen (Astra) trägt den Hauptteil der Kosten, die sich auf rund 163,5 Millionen Franken belaufen. Der Kanton übernehme die Mehrkosten von 5 Millionen Franken, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Das Geld kommt aus dem Strassenfonds.

Diese Mehrkosten ergeben sich aus zusätzlichen Anforderungen an die Gestaltung und Tragfähigkeit respektive Bebaubarkeit der Portalverlängerung. Diese wurden vom Kanton und der Gemeinde definiert.

Dafür erhält der Kanton vom Astra ein an die Gemeinde Weiningen übertragbares Baurecht für die öffentliche Nutzung der Überdeckung. Die Gemeinde hat bereits Pläne: So soll darauf ein neuer Werkhof und ein Feuerwehrlokal entstehen.

Auflageverfahren im Jahr 2018

Mit der Beantragung des Objektkredits setzt der Regierungsrat eine im Jahr 2014 mit dem Astra und Weiningen abgeschlossene Absichtserklärung um. Darin wurde neben der Lage und der Anforderungen an die Überdeckung auch eine Kostenbeteiligung vereinbart.

Grund für die Vereinbarung waren Gerichtsentscheide: Das Astra wurde 2014 verpflichtet, eine 100 Meter lange Überdeckung der Autobahn beim Gubrist-Westportal und eine Verschiebung des Halbanschlusses Weiningen zum Limmattalerkreuz zu prüfen. Auch der Kanton hatte sich beim Bund für den Bau einer Überdeckung eingesetzt. Damit soll der Einschnitt ins Siedlungsgebiet vermindert werden.

Der Bundesrat genehmigte das generelle Projekt im September. Das auf dieser Grundlage ausgearbeitete Ausführungsprojekt werde voraussichtlich im kommenden Jahr im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens öffentlich aufgelegt, heisst es weiter. Läuft alles nach Plan, starten die Hauptarbeiten 2020 und sollen bis zur Inbetriebnahme der ausgebauten Nordumfahrung abgeschlossen sein - voraussichtlich im Jahr 2025. Dies teilte das Astra, das für die Projektierung verantwortlich ist, im September mit. (mcp/sda)

Erstellt: 07.12.2017, 10:47 Uhr

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