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An'Nur Moschee: Hohe Strafen gefordert

Die Untersuchung im Zusammenhang mit den Vorfällen rund um die An'Nur Moschee ist abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland hat gegen neun Beschuldigte am Bezirksgericht Winterthur Anklage erhoben.

Gegen neun Personen hat die Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit den Vorfällen in der An'Nur Moschee Anklage erhoben.
Gegen neun Personen hat die Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit den Vorfällen in der An'Nur Moschee Anklage erhoben.
Keystone

Die Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland führt seit Januar 2017 im Zusammen- hang mit Vorfällen rund um die An'Nur Moschee in Winterthur ein Strafverfahren gegen neun Personen. Im Rahmen dieses Verfahrens wurden am 21. Februar neun Erwachsene sowie ein Jugendlicher in Winterthur und Umgebung verhaftet.

Nach Durchführung der aufwändigen Strafuntersuchung hat die Staatsanwaltschaft am 29. Januar am Bezirksgericht Winterthur Anklage gegen die neun erwachsenen Beschuldigten wegen Freiheitsberaubung, mehrfacher Nötigungen, mehrfacher Drohungen, einfacher Körperverletzung, mehrfacher Sachentziehungen, mehrfacher Tät- lichkeiten und mehrfacher Beschimpfung erhoben.

Freiheitsstrafen bis zu 3 Jahren gefordert

Bei den Beschuldigten handelt es sich hauptsächlich um junge Männer, daneben um den Winterthurer Imam A.E. alias Abu Mohammed und den letzten bekannten Präsidenten des Moscheevereins O.N. In einem separaten Verfahren hat die Jugendanwaltschaft ausserdem Anklage gegen einen zum Tatzeitpunkt 17-jährigen Tunesier erhoben.

Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilt, wird den neun Männern konkret vorgeworfen, am 22. November 2016 in der An'Nur Moschee in Winterthur zwei Personen muslimischen Glaubens angegriffen, geschlagen, mit dem Tod bedroht und eingesperrt zu haben. Die Beschuldigten sind nicht geständig. Ihre Aussagen sind gemäss einer gut informierten Quelle aber teilweise widersprüchlich. Die Staatsanwaltschaft fordert Freiheitsstrafen zwischen 30 Monaten und 36 Monaten.

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