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Arbeitslosigkeit bleibt gleich

Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich lag im Oktober bereits wie im Vormonat bei 3,6 Prozent. Auch im Kanton St. Gallen blieb sie mit 2,4 Prozent gleich.

Ende Oktober waren 29'768 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet.
Ende Oktober waren 29'768 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet.
Archiv, Keystone

Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich lag im Oktober, wie bereits im Vormonat, bei 3,6 Prozent. Vor allem saisonale Einflüsse in den Branchen Bau und Gastgewerbe machten sich bemerkbar.

Ende Oktober waren 29'768 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag mitteilte. Das sind zwar 306 mehr als im Vormonat, auf die Quote wirkte sich dies jedoch nicht aus.

Saisonale Einflüsse zeigten sich etwa beim Bau. Mit einer Zunahme um 177 Personen fiel der Anstieg allerdings geringer aus, als in den Vorjahren. Dies dürfte laut AWA vor allem auf das gute Wetter und die wieder dynamischere Baukonjunktur zurückzuführen sein.

Durchzogene konjunkturelle Lage

Saisonal bedingt mehr Arbeitslose gab es auch bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (+141). Zu diesen gehören etwa temporäre Arbeitskräfte oder Garten- und Landschaftsbau. Im Gastgewerbe wurden 43 mehr arbeitslose Personen registriert.

Eine erfreuliche Entwicklung verzeichneten die Wirtschaftszweige Information und Kommunikation (-39), die freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen (-23), sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (-21).

Die konjunkturelle Lage im Kanton Zürich sei leicht durchzogen, erlaube aber «verhaltene Zuversicht», heisst es in der Mitteilung. Einerseits sei die Verfassung der Gastronomie, des Detailhandels sowie der Industrie aufgrund der Frankenstärke und des schwachen wirtschaftlichen Umfelds weiterhin herausfordernd. Andererseits stützten Branchen wie der Bau und diverse Dienstleistungen die Konjunktur.

Positive Entwicklung im Kanton St. Gallen

Im Kanton St. Gallen zeigt ein Vergleich mit Oktober 2015, dass sich die positive Wirtschaftsentwicklung nach dem Einbruch wegen der Frankenstärke weiter fortsetzt: Die Zahl der jüngeren Stellensuchenden sei deutlich zurückgegangen, die Zahl der Betriebe mit Kurzarbeit nehmen weiterhin ab, teilte das Amt für Wirtschaft und Arbeit am Dienstag mit.

Im Vergleich zum Vormonat hat sich die Arbeitslosenquote im Kanton St. Gallen nicht verändert. Sie blieb bei 2,4 Prozent. Für die nächsten Monate sei bei den Stellensuchenden mit leicht sinkenden Zahlen zu rechnen, heisst es.

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