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Arzt gibt den Verführer und betrügt drei Frauen um 182 500 Franken

Diese Woche steht ein Arzt vor Gericht, weil er drei Frauen um 182 500 Franken betrogen hat. Er hatte sie via Kontaktanzeige kennengelernt und ihnen vorgemacht, dass er sie liebt. Die Staatsanwältin fordert vier Jahre Haft.

Die Staatsanwaltschaft beantragt für den Schwindler eine zweijährige Freiheitsstrafe sowie die Rückzahlung des Geldes
Die Staatsanwaltschaft beantragt für den Schwindler eine zweijährige Freiheitsstrafe sowie die Rückzahlung des Geldes
Marc Dahinden

Es fehlt ihm nicht an Dreistigkeit, dem Mann, der am Donnerstag vor Bezirksgericht Winterthur steht. Zwischen 2013 bis 2015 hat der heute 61-jährige Schweizer insgesamt drei Frauen vorgemacht, dass er sie aufrichtig liebe. Und als ihm das Vertrauen sicher war, versprach er, ihr Geld gewinnbringend anzulegen. Gutgläubig und verliebt vertrauten ihm die Frauen hohe Beträge an – in einem Fall 13 500, in einem 58 000 und in einem sogar 111 000 Franken. Geld, das der Angeklagte statt anzulegen privat verprasste. Wofür genau, das lässt die Anklageschrift offen.

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