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Atomstrom mit Rosskur aus Markt werfen

Alt-Regierungsrat Martin Graf zeigte am Sonntag in Benken auf, wie er sich die Zukunft des Atomstroms vorstellt. Er bezeichnet diesen als «Zechprellerei» und hofft insgeheim auf weiter fallende Strompreise, um ihn auszubooten.

Auf falsche Pferd gesetzt: Wegen der unkalkulierbaren Risiken und Kosten war und ist die Atomenergie für Martin Graf die falsche Entscheidung.
Auf falsche Pferd gesetzt: Wegen der unkalkulierbaren Risiken und Kosten war und ist die Atomenergie für Martin Graf die falsche Entscheidung.
Keystone

Wer in einer Beiz isst und trinkt und sich dann, ohne zu bezahlen, davonstiehlt, ist ein Zechpreller. Genau gleich verhalte es sich mit dem Atomstrom, sagte Alt-Regierungsrat Martin Graf (Grüne) gestern im Benkemer Gasthaus Sonne. «Man bezahlt einfach die Rechnung des Konsums nicht, den man schon getätigt hat», sagte Graf, der als Regierungsrat auch dem Verwaltungsrat des Stromkonzerns Axpo angehörte. Schon damals habe er immer wieder auf die prekäre Finanzlage rund um die Stilllegung und Entsorgung der Atomkraftwerke hingewiesen.

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