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«Bei den Kindern ansetzen, die zuschauen»

Gewaltfantasien sind bei Jugendlichen verbreitet. Bei den Männlichen denkt jeder Fünfte öfters daran, jemanden umzubringen. Manuel Eisner forscht in diesem Gebiet und hat letzte Woche in Winterthur einen Vortrag zum Thema gehalten.

Die überwiegende Zahl der Gewalttaten wird von fünf Prozent der Jugendlichen begangen.
Die überwiegende Zahl der Gewalttaten wird von fünf Prozent der Jugendlichen begangen.
Symbolbild: Johanna Bossart

Ganz konkret gefragt: Welcher Anteil der Jugendlichen entwickelt ein Problem mit Gewalt?Manuel Eisner*: Wir haben vor ein paar Jahren eine einfache Formel aufgestellt, der sagten wir 75-20-5. Etwa 75 Prozent der Jugendlichen sind nicht gewalttätig, sie machen fünf Prozent der Taten aus. Bei 20 Prozent ist Gewalt etwas stärker, aber oft beschränkt sie sich auf das Alter zwischen 12 und 17. Nur fünf Prozent sind es aber, die für die überwiegende Zahl der Gewalttaten verantwortlich ist.

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