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Besichtigung eines Universums

Zwanzig Jahre nach ihrem Debüt legt Arundhati Roy ihren neuen Roman «Das Ministerium des äussersten Glücks» vor. Am Montagabend hat die indische Autorin im Zürcher Kulturhaus Kosmos gelesen.

«Ich scheitere lieber, als dass ich auf ihrer Seite bin»: Arundhati Roy ist die kritische Stimme Indiens, sie lässt sich nicht vereinnehmen.
«Ich scheitere lieber, als dass ich auf ihrer Seite bin»: Arundhati Roy ist die kritische Stimme Indiens, sie lässt sich nicht vereinnehmen.
Mayank Austen Soofi

Es hätte keine politische Lesung werden sollen. Doch bereits nach drei Sätzen war sie es doch. Eine Person, an die sie häufig denke, solle sie nennen, einen Ort und ein Ding. Mit dieser Aufgabe startete Mikael Krogerus sein Gespräch mit der Autorin Arundhati Roy. Sie zögerte kurz und sagte mit überraschend leiser, aber fester Stimme, dass sie die Person nicht nennen dürfe, sie würde sonst wohl verklagt.

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