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Blocher zeigt Gemälde aus seiner Sammlung in Herrliberg

Wenn es um Kunst geht, lebt Christoph Blocher auf. Seine Faszination für Anker- und Hodlergemälde will er Anfang Februar mit der Öffentlichkeit teilen und präsentiert dabei in der Herrliberger Kirche auch einige Originale.

Kunstliebhaber aufgepasst: Christoph Blocher zeigt gut zehn seiner Hodler- und Ankergemälde in der Herrliberger Kirche Tal.
Kunstliebhaber aufgepasst: Christoph Blocher zeigt gut zehn seiner Hodler- und Ankergemälde in der Herrliberger Kirche Tal.
Michael Trost
Am 3. Februar hält der Millardär in seiner Wohngemeinde Herrliberg im Rahmen eines Gottesdienstes einen Vortrag über seine Hodler- und Ankerbilder. Er hat den Anlass zusammen mit Pfarrer Alexander Heit (rechts) für die Kirchgemeinden des unteren rechten Seeufers organisiert. Im Bild: Ankers Gemälde «Der Schulspaziergang».
Am 3. Februar hält der Millardär in seiner Wohngemeinde Herrliberg im Rahmen eines Gottesdienstes einen Vortrag über seine Hodler- und Ankerbilder. Er hat den Anlass zusammen mit Pfarrer Alexander Heit (rechts) für die Kirchgemeinden des unteren rechten Seeufers organisiert. Im Bild: Ankers Gemälde «Der Schulspaziergang».
Michael Trost
Eines der zehn Gemälde, welches in der Herrliberger Kirche Tal ausgestellt sein wird: Ferdinand Hodlers «Genfersee von Chexbres aus».
Eines der zehn Gemälde, welches in der Herrliberger Kirche Tal ausgestellt sein wird: Ferdinand Hodlers «Genfersee von Chexbres aus».
Michael Trost
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«Haben sie gesehen, wie Anker diese Härchen gemalt hat?» Wenn Christoph Blocher anfängt über seine Kunst zu reden, wird die Leidenschaft, welche der passionierte Kunstsammler dafür verspürt, schnell offensichtlich – und sie ist ansteckend. Der Maler habe für solche feinen Details einen Pinsel aus den Haaren von Rehaugenbrauen verwendet. Der Alt Bundesrat steht bei diesen Worten vor dem «Bildnis eines Mädchens», das der Schweizer Künstler 1886 gemalt hat. Dass Marc Fehlmann, der damalige Direktor des Museum Oskar Reinhart, dieses Gemälde einst als die «Mona Lisa Albert Ankers» bezeichnet hat, wischt Blocher mit einer schnellen Handbewegung beiseite. «Das ist eine Beleidigung für das Mädchen: Es ist viel schöner als die Mona Lisa.»

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