Zum Hauptinhalt springen

Bund reicht Strafanzeige gegen das See-Spital ein

Die Vorwürfe gegen das See-Spital, das Behandlungen falsch abgerechnet haben soll, erhärten sich. Das Bundesamt für Gesundheit will nun die Vorwürfe durch die Staatsanwaltschaft prüfen lassen.

Dorothea Uckelmann
Scharfe Kritik gegen das See-Spital: Der Bund reicht gegen einen Neurochirurgen Strafanzeige ein.
Scharfe Kritik gegen das See-Spital: Der Bund reicht gegen einen Neurochirurgen Strafanzeige ein.
Symbolbild

Das See-Spital steht mit dem Rücken zur Wand. Nach den Vorwürfen gegen einen Schmerzarzt des Horgner Spitals, der Behandlungen bewusst falsch abgerechnet haben soll, hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nun Strafanzeige eingereicht. Dies berichtet die NZZ.

«Es besteht ein ausreichender Verdacht, dass in der Schmerzklinik unrechtmässig abgerechnet wurde», begründet Daniel Bach, Leiter der Kommunikation des BAG, die Strafanzeige. Zudem habe das BAG Informationen erhalten, gemäss denen die Spitalleitung schon vor geraumer Zeit darüber informiert und gewarnt worden sei. Es sei nun Sache der Strafverfolgungsbehörden, den Vorwürfen nachzugehen. Laut Bach ist es wahrscheinlich das erste Mal, dass das BAG Strafanzeige gegen ein Spital einreicht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen