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Center für Internetsicherheit in Dübendorf geplant

Der Kanton Zürich will ein nationales «Cyber Security Center» auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf. Der Regierungsrat hat dem Bundesrat einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet.

Das Gelände des Flugplatzes Dübendorf sei als Standort für ein «Cyber Security Center» ideal, so der Regierungsrat.
Das Gelände des Flugplatzes Dübendorf sei als Standort für ein «Cyber Security Center» ideal, so der Regierungsrat.
Visualisierung: PD

Auf dem Gelände des Flugplatzes Dübendorf soll das nationale Zentrum für Internetsicherheit entstehen. Der Kanton Zürich schlägt dem Bundesrat in einem Schreiben vor, das sogenanntes «Cyber Security Center» beim Innovationspark Zürich anzusiedeln. In einem offenen Gespräch soll die Idee diskutiert werden.

Der Bundesrat hatte Ende Januar die Lancierung eines Kompetenzzentrums für Cyber-Sicherheit in Auftrag gegeben. Die Zürcher Regierung bringt sich nun in Stellung. Sie empfiehlt das Gelände des Flugplatzes Dübendorf als «idealen Standort» dafür, wie die Sicherheits- und die Volkswirtschaftsdirektion in einer gemeinsamen Mitteilung vom Montag schreiben.

Bedeutung für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik

Der Innovationspark in Dübendorf werde in enger Zusammenarbeit mit Universität, ETH und Fachhochschulen entwickelt, und mit der Luftwaffe, der RUAG und Skyguide befänden sich weitere wichtige Akteure bereits auf diesem Gelände, heben die beiden Direktionen die Vorzüge dieses Standorts hervor.

Das Thema Internetsicherheit sei sowohl für die Wirtschaft und die Wissenschaft als auch für die Politik von immer grösserer Bedeutung. Für den dringend nötigen Kompetenz- und Wissensaufbau sei deshalb eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zentral, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Standort Dübendorf bietet nach Ansicht der beiden Zürcher Regierungsräte Carmen Walker Späh (FDP) und Mario Fehr (SP) zahlreiche Möglichkeiten und kann optimal auf die Bedürfnisse der Nutzenden ausgerichtet werden. Sie schlagen Bundespräsident Ueli Maurer (SVP) deshalb vor, die Idee im Rahmen eines offenen Gesprächs zu diskutieren.

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