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Das Herzstück des Albanifestes

Zwei Tage Arbeit braucht es, bis das 34 Meter hohe Riesenrad steht. Warum es Harry Corbière besonders gerne in Winterthur aufstellt, erzählt er im Gespräch.

Schausteller Harry Corbière vor seinem Riesenrad. In der Mitte sieht man das Winterthurer Wappen.
Schausteller Harry Corbière vor seinem Riesenrad. In der Mitte sieht man das Winterthurer Wappen.
David Baer

Ich bin Schausteller, seit ich die Schule abgeschlossen habe. Schon meine Eltern und Grosseltern hatten Fahrgeschäfte. Das waren natürlich andere, als man sie heute hat, einfache Karussells, Schiffschaukeln und Kettenflieger. Als einziger Sohn war es für mich selbstverständlich, dass ich in den elterlichen Betrieb einsteige, das war früher so üblich, zumindest für die Männer. Heute ist das nicht mehr so, ich habe fünf Töchter, die arbeiteten alle etwas anderes. Dafür habe ich auch vollstes Verständnis, denn dafür müssten sie auch den passenden Partner aus unserem Metier haben, der da mitmacht. Ich bin immer gerne Schausteller gewesen, auch wenn alles etwas komplizierter und hektischer ist als früher. Heute ist man ständig unter Zeitdruck, man muss auch viel mehr Fahrgeschäfte haben als früher, damit es rentiert. Wir, das heisst die Firma Corbière?+?Stammler GmbH, die ich zusammen mit meiner Partnerin Elisabeth Stammler führe, besitzen insgesamt fünf Fahrgeschäfte. Am Albanifest haben wir ausser dem Riesenrad noch ein Kinderkarussell aufgestellt.

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