Zum Hauptinhalt springen

«Das Versagen meiner Tochter ist nicht mein Versagen»

Lehrabbruch, aus dem Gymnasium geflogen, kein Bock auf ein Studium. Nicht nur Jugendliche brauchen dann Hilfe, sondern auch ihre Eltern. Sie unterstützt der Verein Starke Eltern – Starke Jugend.

Giuliana Lamberti (rechts) will den Eltern den Druck nehmen, unter dem sie während der Ausbildung ihrer Kinder stehen.
Giuliana Lamberti (rechts) will den Eltern den Druck nehmen, unter dem sie während der Ausbildung ihrer Kinder stehen.
Dominique Meienberg

Vor drei Wochen fiel Fiona Hofstetter* aus allen Wolken. Ihrer Tochter wurde der Lehrvertrag gekündigt – scheinbar aus heiterem Himmel. Dass die 19-Jährige bei ihrer Lehrstelle in einer Kinderkrippe schon länger Probleme mit ihrer Ausbildnerin hatte, einen schlechten Bildungsbericht erhalten hatte, und dass ihre Mutter per Brief zum Gespräch mit der Krippenleitung aufgefordert worden war – dies alles hatte die junge Frau vor ihrer Mutter verheimlicht. Als Hofstetter dies herausfand, schrillten bei ihr alle Alarmglocken: «Ich wusste, wir brauchen Hilfe, meine Tochter und ich», sagt die alleinerziehende Mutter. Für Jugendliche in dieser Situation gibt es viele Anlaufstellen, für Eltern nur eine: der Verein S.E.S.J. «Starke Eltern – Starke Jugend».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.