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Der Grauzonen-Magier

Pat Perry liest in seinem Closetheater in Zürich Gedanken oder zeichnet von Zuschauern gedachte Symbole nach. Dass er dabei lediglich als Menschenkenner, Suggestor und Manipulator agiert, wollen viele Zuschauer nicht wahrhaben.

Hautnah dran: Pat Perry integriert seine Zuschauer in seine Show im Closetheater in Zürich bei praktisch jedem Zaubertrick.
Hautnah dran: Pat Perry integriert seine Zuschauer in seine Show im Closetheater in Zürich bei praktisch jedem Zaubertrick.
Manuela Matt

Er war ein Zappelphilipp. Damals als Kind. Und vielleicht ist er es noch heute. Doch dieser Tage hat Pat Perry seinen Platz in der Gesellschaft gefunden. Als Mentalmagier und Zauberer. Gar als einer der weltbesten ausgezeichnet.

«Als Kind passte ich in keine Schablone, eckte an», sagt Perry. Denn Klein Pat war ständig in Bewegung und turnte rum – stets von den Erwachsenen ermahnt, nicht ständig mit seinen Fingern «rumzugfätterlen». Zu Tränen kam es beim damals 7-Jährigen, als er in der Primarschule Zumikon obendrein vom Links- zum Rechtshänder umerzogen wurde. Das war vor über 40 Jahren.

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