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Der Nabel der Welt, der sich da Boschbar nennt

Montag ist Partytag. In Zürich hält sich die Boschbar mit moderaten Preisen für Kultur und ­Konsumation seit zwanzig Jahren über Wasser.

Immer an einem Montag: Samuel Iseli (l.) und Thomas Tobler in der Boschbar.
Immer an einem Montag: Samuel Iseli (l.) und Thomas Tobler in der Boschbar.
Christian Beutler, Keystone

Spät nach Sonnenuntergang gehen am Sihlquai im Zürcher Industriequartier die farbigen Lichter an. Wir sind mitten im Zen­trum der Stadt Zürich – und doch an einem ungewohnt lauschigen Ort. Es ist Montagabend, das Wochenende ist vorbei, das nächste noch lange nicht in Sicht.

Montagabend: Dieses Niemandsland im Veranstaltungs­kalender der Zürcherinnen und Zürcher nutzt der Verein Boschbar ganz gezielt. Die Boschbar gibt es seit 1996, und in diesen zwanzig Jahren hat man – von wenigen Samstagen und Sonderfeten abgesehen – praktisch immer nur montags Konzerte und Partys veranstaltet. Das ergibt rund tausend Anlässe, zu einem grossen Teil Livekonzerte mit Bands.

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